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viewtv - Spirit of Spice.

Viewtv ist ein onlinebasiertes Videomagazin im TV-Format. Es berichtet über den Themenbereich Wirtschaft und Leben im Kreis Viersen. Herausgeber ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH. Produziert wird viewtv vom Medienbüro Müller-Bringmann in Mönchengladbach. Einer der Beiträge: viewtv schaut hinter die Kulissen des Willicher Unternehmens "Spirit of Spice". Dabei handelt es sich um eine Gewürz-Manufaktur, die sich auf ungemahlene, handverlesene Gewürze und Gewürzmischungen der höchsten Güteklasse spezialisiert hat.

  • Produziert für: Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH
  • Produktionsjahr: 2013

Ausgabe 3/13

Anmod. Spirit of Spice und Themen:

 

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von viewTV, Wirtschaft und Leben im Kreis Viersen. Wir sind heute unterwegs in Willich, und zwar im Bereich des ehemaligen Stahlwerkes Becker. Hier hat sich eine Menge Industrie angesiedelt, unter anderem auch diese Firma, nämlich „Spirit of Spice“. „Spirit of Spice“ heißt so viel wie die Seele der Gewürze. Es handelt sich um eine Manufaktur und was sich dahinter verbirgt, das wollen wir Ihnen gleich zeigen.

 

Interview:

 

Ja, jetzt sind wir hier in der Anlieferung oder im Materiallager und hier gibt es wunderbare Säcke, die duften auch schon richtig, Basilikum steht drauf, Oregano, Koriandersaat, Zimt, alles wunderbare Gewürze. Die Mitbegründerin von „Spirit of Spice“, Ute Bornholdt, ist bei mir.

 

KMB: Guten Morgen. Sagen Sie, wo kommen diese ganzen Gewürze her?

 

Ute Bornholdt: Hier hat sich quasi die ganze Welt versammelt. Da, wo es geht, kaufen wir gerne Rohstoffe aus Deutschland ein. Kümmel, Koriandersaat und Pfeffer kommen dann natürlich von weiter weg. Da sind wir klimatisch in Europa schnell am Ende.

 

KMB: Sie legen sehr viel Wert auf Qualität und auf Ökologie. Wie hängt das zusammen?

 

UB: Das ist uns sehr wichtig. Ökologie, das sieht man daran, dass wir hier ein ganz modernes Holzhaus gebaut haben, dass sich komplett selber versorgt. Wir haben Solarstrom auf dem Dach, Erdwärme im Boden. Und wir produzieren mehr Strom, oder mehr Energie, als wir inklusive Produktion verbrauchen. Das ist uns insofern wichtig, dass wir die Umwelt erhalten möchten, damit wir in vielen Jahren noch die Möglichkeit haben, tolle Rohstoffe einzukaufen.

 

KMB: Wenn Sie jetzt die Rohstoffe hier haben, wie geht das dann gleich weiter?

 

UB: Die werden hier bei der Warenannahme noch einmal aufgemacht und geguckt, ob optisch alles ok ist. Die Laboranalyse hat vorher stattgefunden, bei unseren Importeuren. Dafür sind unsere Mengen zu klein. Wir lassen von einem etwas größeren Händler die Sachen im Labor prüfen. Und dann geht es direkt in die Produktion weiter.

 

KMB: Und bevor wir in die Produktion kommen, sage ich einmal schnell unseren Nachrichtenblock an.

 

Nachrichten aus dem Wirtschaftsleben im Kreis Viersen.

 

KMB: Mittlerweile sind wir, ich sage es einfach einmal despektierlich, in der Hexenküche angekommen. Hier werden die Mixturen hergestellt. Frau Bornholdt, was ist das jetzt hier und die Frage ist, wie kommen Sie an diese Mixturen?

 

UB: Also die Mixturen denken wir uns alle selber aus. Wir kochen alle gerne, essen alle gerne. Setzen klassische Gewürzmischungen mit unserem Qualitätsverständnis um. Oder entwickeln Dinge auch einmal neu nach unserem Geschmack.

 

KMB: Was mischen Sie gerade jetzt hier?

 

UB:  Das ist die Petersilie, die eben angekommen ist. Die wird jetzt zu einer italienischen Nudelmischung weiterverarbeitet, mit Knoblauch zusammen, Chili und Paprika, für ein leckeres, schnelles Mittagessen.

 

KMB: Name dieser Mixtur?

 

UB: Pasta et basta

 

KMB: Pasta et basta, nun gut, also das muss ja jetzt noch konfektioniert werden. Das heißt, das passiert im nächsten Raum. Da gehen wir jetzt hin und schauen uns einmal an, wie konfektioniert wird. Ja, jetzt kommen wir in den Bereich, wo konfektioniert wird. An dieser Maschine, die wir hier sehen, die ist speziell für Sie angefertigt worden. Hier kommen die Gewürze in die Mühle. Und das Besondere an der Mühle ist dieses Mahlwerk. Was ist die Besonderheit?

 

UB: Also, die Gewürze haben ätherische Öle, das ist das, was sie so schön macht, der Geschmack und das Aroma, und die gehen einfach unheimlich schnell verloren. Deswegen ist es wichtig, dass man Gewürze kurz vor dem Gebrauch erst zerkleinert. Und das passiert eben in so einer Mühle.

 

KMB: Wenn das hier fertig konfektioniert ist, dann geht es in die Warenausgabe, gewissermaßen. Bevor wir aber dahin kommen, eine Frage: Kennen Sie noch Rainer Bonhof?

 

UB: Ja, kenn ich, klar.

 

KMB: Das ist der Fußballer, 1974 Fußballweltmeister, er ist Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach und zusammen mit Landrat Peter Ottmann hat er den Naturpark Schwalm Nette bewandert, und dazu unser Filmbericht:

 

KMB: Ja, Frau Bornholdt, wir sind jetzt hier im Warenlager angekommen. Von hier aus gehen die Gewürze in die ganze Welt. Wer sind Ihre Kunden in erster Linie?

 

UB: Wir beliefern Fachhändler  in ganz Deutschland. Das ist sehr breit gestreut, wir haben Metzgereien, Chocolaterien, Restaurants, Museen, Feinkosthändler, Weinhändler, Apotheken, mit denen arbeiten wir auch zusammen.

 

KMB: Aber Sie haben auch einen Online-Shop? Warum ist das notwendig?

 

UB: Da wir ja als Manufaktur noch nicht flächendeckend bundesweit vertreten sind, können also alle Kunden, die keinen Händler direkt in der Nähe haben, oder auch Kunden aus Österreich und Luxemburg zum Beispiel, bei uns dann im Online-Shop bestellen.

 

KMB: Jetzt müssen Sie aber unseren Zuschauerinnen und Zuschauern noch verraten, was ist das meist nachgefragte Gewürz Ihrer Kollektion?

 

UB: Also von Hamburg bis München, vom Osten bis in den Westen, läuft das ganze Jahr über sehr gut die italienische Mischung. Die Deutschen lieben einfach Italien, das ist verbunden mit gutem Essen, mit guter Laune, zusammen sitzen, genießen, und das merkt man ganz deutlich.

 

KMB: Ja, Frau Bornholdt, herzlichen Dank, dass wir heute bei Ihnen zu Gast sein durften, bei „Spirit of Spice“.

 

Wir verabschieden uns jetzt für diese Sendung zumindestens. In zwei Monaten sind wir wieder mit einem neuen Magazin online. Bis dahin, eine gute Zeit, einen guten Sommer und bitte, empfehlen Sie uns weiter. Das war viewTV.

Wir setzen Sie in Szene.

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