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Storytelling sollte crossmedial erfolgen

PR-Tipp 302: Crossmediales Storytelling

Crossmediale PR hat viele Facetten und muss in das Kommunikationskonzept des Unternehmens sinnvoll eingearbeitet werden. Durch die Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen den verschiedenen Medien und bieten neue spannende Möglichkeiten, Botschaften besser zu verbreiten und den Dialog mit seinen Zielgruppen mehrgleisig zu führen. Dabei steht die moderne PR vor einigen Fragen, die die Serie „Crossmediale PR“ aufzeigt und beantwortet.

Crossmediale PR: Teil 5

Storytelling sollte crossmedial erfolgen

Eine gute Geschichte sollte emotional, interessant und im besten Fall crossmedial erzählt werden. Foto: Adobe Stock.

Storytelling – also Geschichten erzählen – ist die Vermittlung von Wissen in Form von Metaphern. Lebendig erzählte Geschichten wecken bei den Zielgruppen Aufmerksamkeit und Interesse, Botschaften können so besser transportiert werden. Um das volle Potenzial von Storytelling auszunutzen, sollte es crossmedial eingesetzt werden.

Storytelling zum Firmenjubiläum

Nimmt man beispielsweise ein Firmenjubiläum zum Anlass, so kann die Geschichte der Firma auf mehreren, sich ergänzenden Kanälen erzählt werden. Große Unternehmen veröffentlichen zu besonderen Geburtstagen beispielsweise Corporate Books. Das sind Bücher, die sich mit dem Unternehmen und speziellen Themen aus dem Firmenumfeld befassen. So kann in einem solchen Buch die Geschichte der Firma dargestellt und zum Teil aufgearbeitet werden. Durch das Einbinden von digitalen Elementen, wie beispielsweise scannbaren QR-Codes, kann die Brücke vom gedruckten Inhalt zu einer spezifischen Website geschlagen werden. Diese kann zusätzliche Hintergründe bereithalten, sowie verschiedene Medien, wie Fotos, Video und Audio mit einbinden.

Der rote Faden beim Storytelling

Grundlegend gilt beim Storytelling: Eine schlüssige Geschichte erzählen, die Informationen spannend und emotional vermittelt und dem Rezipienten einen Mehrwert bietet. Die verschiedenen Medien können dank technischer Möglichkeiten leicht miteinander verknüpft werden – nur muss jede Verknüpfung auch sinnvoll sein und zum anderen den roten Faden der Geschichte aufnehmen und weiter führen.

 Ein kurzer Unternehmensfilm kann beispielsweise in verschiedene kleine Sequenzen geteilt und auf Social Media gestreut werden – das Interesse wird geweckt und die Bindung zum Unternehmen gestärkt. So kann in kurzen Teilfilmen beispielsweise je eine Abteilung des Unternehmens vorgestellt werden, was zusammen einen Gesamtüberblick des Unternehmens gibt.

 Wenn die Geschichte so erzählt wird, dass sich die Zielgruppe damit identifizieren kann, Emotionen geweckt und Wissen vermittelt wird, ist das Tool Storytelling sehr wirksam. Dies sollte auf verschiedenen Kanälen unter dem Einsatz diverser, sich ergänzender und untereinander verknüpfter Medien geschehen.  

 

(hinz)

 ©2018 Medienbüro Müller-Bringmann/14. August 2018

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