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PR-Tipp 284: Tipps im Umgang mit Journalisten Teil 2

Der Umgang mit Journalisten kann vor allem für Anfänger oder Fachfremde der Öffentlichkeitsarbeit einige Fallstricke bereithalten. Hier unser zweiter Teil mit Tipps zum Umgang mit Journalisten.

Finger weg vom „Nachfassen“!

Auch im direkten Gespräch mit Journalisten gut rüber zu kommen, kann man lernen. (Foto: Medienbüro Müller-Bringmann)

Nun haben Sie ihre Medieninformation akkurat erstellt, genau auf Relevanz und Informationsstil geachtet und dennoch erscheint kein Bericht, nicht einmal eine Meldung in den Zeitungen? Wer nun zum Hörer greift, um bei den Redaktionen nachzufragen, ist auf direktem Weg sein Verhältnis zu den Medienschaffenden zu belasten.

Denn warum eine Medieninfo noch nicht erschienen ist, kann unterschiedliche Gründe haben. Man muss sich vor Augen führen, dass oft hunderte Mails täglich auf die Redakteure einer Zeitung einprasseln. Würde jeder nachtelefonieren, kämen die Kollegen gar nicht mehr zum Arbeiten. Denn genau das ist so ein Anruf: eine Ablenkung von der journalistischen Arbeit. Möglicherweise gab es für ihre Meldung schlicht noch keinen Platz. Wichtig ist: Ob und wann eine Medieninformation veröffentlicht wird, liegt allein in der Entscheidung der Redaktionen.

Geschenke nur als Aufmerksamkeit

Wer bei Journalisten einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen will, kommt manchmal auf die Idee, ihnen Geschenke zu machen. Hier sollte mit großer Vorsicht vorgegangen werden, denn je nach Art des Geschenkes kann schnell der Eindruck entstehen, man wolle sich die Gunst des Journalisten erkaufen.

Wer im Umgang mit Journalisten auf Geschenke nicht verzichten möchte, sollte deshalb darauf achten, dass sie als kleine Aufmerksamkeiten durchgehen. Ein Stift, ein Block, ein Mini-Ventilator im Sommer – besonders wenn man ein Windkraft-Unternehmen ist – erscheinen unproblematisch. Ein teurer Füllfederhalter dagegen schon. Im Zweifel sollte man lieber ganz auf ein Geschenk verzichten.

Bleiben Sie sich treu

Wer normalerweise ein ruhiger Typ ist, sollte darauf achten, sich zum Beispiel in Interviewsituationen nicht zu verstellen. Früher oder später bemerken Journalisten, dass man eine Rolle spielt. Wer normalerweise eher introvertiert ist, sollte dazu stehen. Das heißt schließlich noch lange nicht, dass man deshalb schlechtere Antworten gibt als ein extrovertierter Mensch. Zudem sollte man sich selbst einschätzen lernen. Wer sich gut kennt, weiß schnell, in welchem Medium er gut ankommt und in welchem nicht. Dieses Wissen sollte in die eigene PR-Konzeption einfließen.

 

(cp)

 

©2017 Medienbüro Müller-Bringmann/4. April 2017

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