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PR-Videos bieten viele Vorteile gegenüber reinen Medieninformationen.

PR-Tipp 289: Fünf Tipps zum guten PR-Video

Videos sind inzwischen unverzichtbarer Bestandteil moderner Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Das hat seine Gründe: Mit Videos lassen sich leichter und direkter Emotionen beim Zuschauer wecken als mit reinem Text. Sie können das Image eines Unternehmens stärken, den Bekanntheitsgrad erhöhen und durch die sinnvolle Kombination von Wort und Bild erklärungsbedürftige Inhalte besonders verständlich präsentieren. Für die Produktion eines erfolgreichen PR-Videos sind aber einige Punkte zu beachten. Hier sind fünf Tipps für ein gutes PR-Video.

1. Die Zielgruppe kennen

PR-Videos bieten viele Vorteile gegenüber reinen Medieninformationen.

PR-Video: Bewegte Bilder sagen manchmal mehr als 1000 Worte. (Foto: Adobe Stock/©Microgen)

Wer ohne Kenntnis seiner Zielgruppe ein PR-Video erstellen lässt, kann eigentlich nur alles falsch machen. Denn die Definition einer Zielgruppe legt einen Großteil der Art fest, wie ein Video produziert wird. Was muss gezeigt werden? Welche Inhalte sind relevant? Wie wird es präsentiert? Was für einen Look hat das Video? Ohne eine definierte Zielgruppe wird die Produktion des Videos zum Ratespiel.

2. Struktur: Drei Akte

Ein PR-Video sollte möglichst einfach aufgebaut sein. Notwendig sind lediglich eine Einleitung, der Hauptteil und ein Abschluss. Die Einleitung dient dazu, Interesse beim Zuschauer zu wecken und auf das Thema, den Hauptteil, überzuleiten. Ein zusammenfassender Schluss oder eine überraschende Wendung vervollständigen das Video.

3. Kurz und pointiert

Die Sehgewohnheiten der Menschen haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Die Aufmerksamkeitsspannen sinken. Das gilt ganz besonders für Videos im Internet. Ein PR-Video sollte entsprechend kurz sein und seine Botschaft klar und knapp präsentieren. Ein reines Image-Video für das Internet sollte beispielsweise nicht länger als drei Minuten sein. Das macht es nötig, für die Videobotschaft irrelevante Bereiche eines Unternehmens wegzulassen und Informationen zu filtern Im Abstimmungs- und Planungsprozess kann das hart sein. Es ist für eine klare Video Botschaft jedoch unerlässlich.

4. Die Idee

Ein PR-Video steht und fällt in der Gunst der Kunden mit der Geschichte, die es erzählt. Birgt der neue Service wirklich einen Nutzen für die Kunden oder beweihräuchert sich hier nur die Chefetage? Lässt sich für eine Unternehmensvorstellung ein roter Faden basteln, mit dem sich der Betrachter identifizieren kann? Die Idee des Videos und die Art, wie seine Geschichte erzählt wird (Storytelling) sind entscheidend dafür, wie die Kernbotschaft beim Nutzer ankommt. Hier sollte in kreative Ideen investiert werden.

5. Authentisch bleiben

Wer von Hause aus eher zurückhaltend ist, sollte nicht krampfhaft versuchen, vor der Kamera das Showtalent zu geben. Das wirkt gekünstelt. Bleiben Sie authentisch. In ein Imagevideo gehören deshalb nicht nur Hochglanzbilder, sondern der Einblick in den realen Alltag des Unternehmens mit echten Mitarbeitern. Daraus kann ein spannender Blick hinter die Kulissen des Unternehmens entstehen. Bezahlte Schauspieler sind hier fehl am Platz.

 

 

(cp)

 

©2017 Medienbüro Müller-Bringmann/10. Oktober 2017

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