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PR-Tipp 283: Tipps im Umgang mit Journalisten Teil 1

Sie schreiben täglich Pressemitteilungen? Sie sind so überzeugt von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung, dass Sie Ihr Jubeln kaum unterdrücken können? Zu Redaktionsgesprächen gehen sie spontan und am liebsten ungestört von jeder belastenden Vorbereitung? Dann haben wir jetzt ein paar bittere Wahrheiten für Sie: Unsere Tipps, wie man beim Umgang mit Journalisten den Tritt ins Fettnäpfchen vermeiden kann.

Bleiben Sie sachlich

Ist kein Zauberwerk, will aber gelernt sein: der Umgang mit Journalisten. (Foto: Pixabay)

Egal, ob Sie Ihr Produkt für einen echten „Gamechanger“ in Ihrer Branche halten oder gar für eine Revolution, einfach nur mit sich selbst schmeichelnden Behauptungen um sich zu werfen, kommt bei Journalisten nicht gut an. Ganz besonders nicht in einer Medieninformation. Wer hier mit Werbefloskeln wie „fantastisch“, „einzigartig“ oder „unglaublich“ operiert, erreicht vor allem eines: Er wird als seriöse Informationsquelle kaum mehr wahrgenommen. Journalisten sind auf der Suche nach Fakten und konkreten Inhalten, nicht nach Behauptungen und Schönfärberei.

Bleiben Sie höflich

Zur Sachlichkeit gehört im Umgang mit Journalisten auch immer Höflichkeit. Gezielte Nachfragen zur Funktion eines Produktes, der Produktionsweisen oder der Art einer Dienstleistung sind keine Majestätsbeleidigung. Wer hier auch bei kniffligen Fragen ruhig und höflich bleibt, hilft seiner Botschaft und seiner Sache. Dem Verständnis hilft es zudem, wenn man den Fragern anschauliche Beispiele an die Hand gibt, anstatt in Fachchinesisch zu verfallen. Dies gilt besonders, wenn die Sachverhalte komplex sind und die Leitung/das Produkt Erklärungen nötig machen. Deshalb ist auch eine gründliche Vorbereitung eines Redaktionsbesuches oder eines Pressegespräches geboten. Wer einen Sachverhalt selbst nicht erklären kann, schadet sich und seiner Botschaft.

Kommen Sie zum Punkt

Täglich stürmt ein Wust an E-Mails und Informationen auf Journalisten ein. Wer da weitschweifig ausholt, hat schlechte Karten, denn kommt man nicht innerhalb der ersten paar Zeilen, zum Kern seiner Botschaft, wird sie nicht gelesen. Journalisten scannen ihre Mails auf Relevanz und die ist als Nutzen für den Leser definiert. Das gilt im Besonderen für die Betreffzeile einer Mail. Wer hier den sperrigen Namen seiner Organisation als erstes nennt, riskiert durch das Aufmerksamkeitsraster zu fallen. Untersuchungen legen nahe, dass die ersten fünf Wörter der Betreffzeile darüber entscheiden, ob die Mail geöffnet wird. Hier sollte man entweder die wichtigsten Informationen zusammenfassen oder gezielt für Neugier sorgen.

 

(cp)

 

©2017 Medienbüro Müller-Bringmann/21. März 2017

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Carsten Preis

Redakteur – im Medienbüro ist er für das Erstellen sämtlicher Textformen für Print und Online sowie der internen und externen Kommunikation verantwortlich. Weitere Aufgabengebiete: Redaktion und Konzeption von Mitarbeiter- und Verbandszeitschriften, Aufbau und Pflege der Social Media-Kanäle, Konzeption und Organisation von Medienterminen.

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