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PR-Tipp 282: Erfolgreich Reden schreiben und halten

Reden werden zu den unterschiedlichsten Anlässen gehalten: ob bei einer privaten Feier, wie einem Familienfest, oder im beruflichen Bereich bei Seminaren und Veranstaltungen. Die Kunst ist es in jedem Fall, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu erregen und sie bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Grundvorrausetzung ist ein guter Aufbau: Eine gelungene Rede sollte nicht zu lang sein und immer in einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schlussteil gegliedert sein. Mit dieser klaren Struktur, fällt es jedem Zuhörer leicht, dem Gesagten problemlos zu folgen.

Reden zu schreiben, kann ein langwieriger und quälender Prozess sein. Leichter fällt es mit unseren Tipps. Foto: Pixabay.

Hilfreich ist es außerdem, den sprichwörtlich roten Faden zu haben, der sich durch die Rede zieht. Das kann ein Bild aus dem Alltag sein. Zum Beispiel bei der Rede für eine Hochzeit die Pflanze, die gehegt und gepflegt werden muss. Durch Bilder entstehen Geschichten im Kopf der Zuhörer und das Interesse wird geweckt. Anekdoten lockern den Vortrag zusätzlich auf.

Immer den Zuhörer im Blick haben

Redenschreiber haben es nicht leicht: Sie sitzen im stillen Kämmerlein und schreiben einen Text. Dieser Text soll anschließend in einem größeren Rahmen und einem anderen Stil im günstigsten Fall die Menschen fesseln. Das gelingt dem Redenschreiber nur mit einer gehörigen Portion Vorstellungskraft und dem Wissen, wie Worte wirken.

Denn wer so redet wie er schreibt, überfordert jeden Zuhörer. Einen geschriebenen Text kann man mehrmals lesen oder zurückblättern und Pausen einlegen. Bei einer Rede geht all das nicht. Langatmige Formulierungen und Schachtelsätze sollten in einer Rede die Ausnahme bleiben. Dagegen helfen kurze, knappe, klare Hauptsätze dem Publikum, der Rede zu folgen. Nicht zu vergessen: Der Zuhörer einer Rede will unterhalten werden. Die Rede sollte deshalb ein Erlebnis sein und kein Vortrag.

Wer nicht vor einem dösenden Publikum stehen will, sollte seine Rede auf keinen Fall ablesen, sondern sie frei halten. Das Rede-Manuskript dient nur als Sicherheit und zur Orientierung.

Authentizität ist wichtig

Gerade bei wenig erfahrenen Rednern heißt Authentizität das Zauberwort. Die Zuhörer merken schnell, ob sich jemand verstellt. Besser ist es, sich treu zu bleiben. Es bringt zum Beispiel nichts, wenn introvertierte Persönlichkeiten versuchen, mit Mimik und Gestik über diese vermeintliche Schwäche hinwegzutäuschen. Das wirkt schnell unglaubwürdig. Warum nicht einfach zugeben, etwas nervös zu sein und auf die außergewöhnliche Situation hinweisen. Die Sympathien und das Verständnis des Publikums sind dem Redner auf diese Weise gewiss.

Der ultimative Tipp an alle Redenschreiber wird Mark Twain nachgesagt: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“ Wer will dem widersprechen.

 

 

(hil)

 

©2017 Medienbüro Müller-Bringmann/28. Februar 2017

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Katrin Hilger

Redakteurin – Getreu dem Motto des Medienbüros "Wir texten aus Leidenschaft" ist der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Medienbüro das Erstellen von Texten aller Art. Auch die redaktionelle Verantwortung von Mitarbeiter- und Verbandszeitschriften gehört zu ihrem Aufgabengebiet. "Wir sind Journalisten und wissen genau was die Medien wollen, das ist der Vorteil für unsere Kunden", findet Katrin Hilger.

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