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PR-Tipp 276: Pressefotografie ist keine Knipserei

Ein Bild sagt manchmal mehr als 1.000 Worte. Das gilt im Besonderen für Pressefotos. Deshalb sollte jedes Unternehmen, sehr viel Wert auf qualitativ hochwertige und vor allem pressetaugliche Fotos legen. Dank des technischen Fortschritts machen heute selbst Handykameras gestochen scharfe Fotos. Theoretisch zumindest. Denn die Technik ist das eine, derjenige, der sie bedient das andere. Und so entscheidet letztlich immer die Person, die auf den Auslöser drückt, über die Qualität des Fotos. Knipsen kann jeder, Fotografieren aber nicht.

Es muss nicht immer die digitale Spiegelreflex sein. Spiegellose Systemkameras, wie hier im Bild, sieht man inzwischen immer häufiger im professionellen Einsatz. Doch egal welche Technik zum Einsatz kommt, Profis nutzen ihr Equipment optimal. Foto: Pixabay.

Zudem gelten für Pressefotos besondere Regeln, denn wie oben erwähnt, müssen Pressefotos Geschichten „erzählen“. Es reicht also nicht nur ein schönes Foto zu machen, es muss auch eine Aussage haben. Professionelle Fotojournalisten inszenieren daher ihre Fotos. Sie achten auf den Hintergrund, die Perspektive, und setzen ihre „Fotomodels“ gekonnt in Szene. Dazu gehört auch viel Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl, denn nicht jeder wird gerne fotografiert. Dass das Ergebnis am Ende alle überzeugt, ist das Verdienst des professionellen Fotografen.

Viele Nutzungsmöglichkeiten für Pressefotos

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist es unverzichtbar, den Fotografen vor seinem Termin entsprechend zu briefen. Er muss wissen, auf wen er trifft und was die Botschaft der Meldung ist, die das Pressefoto begleiten soll. Ein guter Fotograf wird in der Regel versuchen, verschiedene Motive abzulichten. So kann der Redakteur hinterher das passendste Bild zu seinem Text aussuchen.

Beherrschung eines Handwerks

Ein Presse-Fotografen unterscheidet sich von einem „Hobby-Knipser“ vor allem darin, wie er mit seinem Equipment umgeht. Er kennt nicht nur alle technischen Möglichkeiten aus dem „FF“, er beherrscht sein System. Aus dem oft sehr komplexen Zusammenspiel aus Schärfentiefe, Lichtsituation, externen Blitzgeräten sowie Vorder-, Mittel- und Hintergrund schafft er ein stimmiges Motiv.

Es lohnt sich also für ein gutes Pressefoto Zeit und Geld zu investieren. Auch vor dem Hintergrund, dass professionelle Pressefotos mehr sind als nur „Begleiter“ von Medieninformationen. Sie können unter anderem auch für Broschüren und den Internetauftritt von Unternehmen genutzt werden. Gut archiviert hat man so einen Pool von Foto-Motiven, den man zu unterschiedlichen Gelegenheiten nutzen kann.

(hil)

 

©2017 Medienbüro Müller-Bringmann/17.01.2017

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Katrin Hilger

Redakteurin – Getreu dem Motto des Medienbüros "Wir texten aus Leidenschaft" ist der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Medienbüro das Erstellen von Texten aller Art. Auch die redaktionelle Verantwortung von Mitarbeiter- und Verbandszeitschriften gehört zu ihrem Aufgabengebiet. "Wir sind Journalisten und wissen genau was die Medien wollen, das ist der Vorteil für unsere Kunden", findet Katrin Hilger.

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