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PR-Tipp 270: Medienprofis – deshalb sind Pressesprecher so wichtig

Unternehmen, die eine gewisse Größe erreicht haben, verfügen meist nicht nur über eine Pressestelle, sondern auch einen eigenen Pressesprecher. Dabei geht es nicht um Prestige. Denn ein Pressesprecher bildet nicht nur eine Schnittstelle zur Presse und Öffentlichkeit, er übernimmt darüber hinaus eine Vielzahl wichtiger Aufgaben.

Ansprechpartner für die Medien

Organisator, O-Ton-Geber, Themensetzer: der Pressesprecher. Foto: Medienbüro Müller-Bringmann.

Für die Medien sind verlässliche Informationen die Basis ihrer täglichen Berichterstattung. Der Pressesprecher fungiert hier als verlässlicher Partner in der Kommunikation mit seinem Unternehmen und gibt ihm gleichzeitig ein Gesicht. Alle Medienanfragen laufen direkt über ihn. Je nach Ausrichtung seiner Arbeit dient er zudem bei Pressekonferenzen als Sprachrohr und steht in Interviews Rede und Antwort.

Ansprechpartner für die Geschäftsführung

Da alle Medienanfragen über den Pressesprecher laufen, ist er auch der direkte Ansprechpartner für Vorstand und Geschäftsführer. Unternehmen, die etwas auf sich halten, siedeln den Pressesprecher sowie die Pressestelle deshalb als Stabsstelle, direkt bei der Geschäftsführung an. Der Medienprofi berichtet direkt an die Unternehmensführung. Er kanalisiert, ordnet Anfragen, priorisiert und fungiert so als Filter, der dem Management die Übersicht und Entscheidungen darüber erleichtert, was nach außen kommuniziert werden soll.

Gewichten und Themen setzen

Es wäre jedoch falsch davon auszugehen, dass der Pressesprecher nur reaktive Aufgaben übernimmt. In enger Abstimmung mit seiner Pressestelle und der Geschäftsleitung setzt er auch Themen mit dem das Unternehmen nach außen kommuniziert und sich ein Profil gibt. Auch hier kann er den Aussagen ein Gesicht und für Medienberichte der O-Ton-Geber sein.

Der Pressesprecher hilft bei der Krisenkommunikation

Auch wenn etwas im Argen liegt und die Berichterstattung der Medien entsprechend negativ sein sollte, kann der Pressesprecher als ein Blitzableiter fungieren. Unter Verweis auf notwendige Rücksprachen mit der Geschäftsleitung kann er beispielsweise Zeit gewinnen. Wenn sich die Ereignisse überschlagen, kann diese Bedenkzeit genau der Mosaikstein sein, der ein Unternehmen mit möglichst wenig Schaden durch eine Krise segeln lässt. Zudem sollte er als mahnende Instanz von der Geschäftsleitung ernst genommen werden. Krisenkommunikation gelingt vor allem dann, wenn transparent und offen mit eigenen Fehlern umgegangen wird.

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Carsten Preis

Redakteur – im Medienbüro ist er für das Erstellen sämtlicher Textformen für Print und Online sowie der internen und externen Kommunikation verantwortlich. Weitere Aufgabengebiete: Redaktion und Konzeption von Mitarbeiter- und Verbandszeitschriften, Aufbau und Pflege der Social Media-Kanäle, Konzeption und Organisation von Medienterminen.

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