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PR-Tipp 269: Erfolgreich präsentieren

Präsentationen gehören nicht nur in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zum Arbeitsalltag. Das Ziel einer Präsentation ist immer die Vermittlung von Informationen. Doch wie schaffe ich es, meine Zuhörer zu informieren und gleichzeitig zu unterhalten? Was macht eine gute Präsentation aus? Dieser PR-Tipp gibt Hilfestellung.

Bei der Präsentation kommt es nicht nur auf das Gesagte an. Gestik, Mimik, Tonalität der Stimme sind ebenfalls wichtig. (Illustration: Pixabay)

Was viele bei ihren Präsentationen unterschätzen, ist die Wirkung der nonverbalen Kommunikation. Untersuchungen haben gezeigt, dass Inhalte zum größten Teil über die Mimik und Gestik des Vortragenden sowie die Tonalität seiner Stimme vermittelt werden. Das sollte man bei seiner Präsentation immer im Hinterkopf behalten.

Eine Kernbotschaft pro Folie

Mindestens so wichtig wie die Wirkung des Vortragenden ist natürlich auch die Gestaltung der Folien. Dabei gilt, zu viel Text auf der Folie verringert die Aufmerksamkeit. Der Grund: Die Zuhörer versuchen automatisch herauszufinden, ob der Inhalt der Folie auch mit dem Vortragstext übereinstimmt. Dies geht zu Lasten der Konzentration und die Aufmerksamkeit sinkt. Eine gute Folie sollte daher nur so viel Text enthalten, wie der Zuhörer in etwas zwei Sekunden lesen kann, das sind sechs bis acht Worte. Am besten ist es, sich pro Folie auf eine Kernbotschaft zu konzentrieren. Diese sollte als vollständiger Satz formuliert sein. Starke Verben, kurzsilbige Wörter und positive Formulierungen helfen bei der Verständlichkeit.

Bilder erzeugen Aufmerksamkeit

Menschen empfangen Informationen nicht nur verbal, sondern auch visuell. Um Botschaften besser zu vermitteln, sollte eine gute Folie immer Text und Bild enthalten. Bilder übernehmen dabei die Funktion des Aufmerksamkeitsmagneten. Mit starken Bildern steigert man das Interesse des Publikums. Ideal sind Fotos mit Symbolfunktion. Also zum Beispiel eine Uhr, wenn es um das Thema Zeitmanagement geht. In guten Präsentationen werden die Informationen in kleinen gut verdaubaren Häppchen serviert. Dies erhöht die Konzentration der Zuhörer. Als Anhaltpunkt gilt, pro Minute Redezeit etwa eine Folie.

Inhaltlich und optisch gliedern

Eine gute Präsentation ist klar gegliedert. Das heißt, es gibt Hauptüberschriften beziehungsweise Haupt-Thesen und Haupt-Argumente. Danach kommen die Erläuterungen zu diesen Hauptpunkten. Um dem Zuhörer die Orientierung zu erleichtern, sollte man die verschiedenen Informationsebenen unterschiedlich gestalten. Das kann zum Beispiel über die Schriftgröße und Schriftfarbe geschehen. Oder über die Hintergrundfarbe und/oder die Positionierung der Bilder. Eine gute grafische Gliederung gibt Orientierung und sorgt gelichzeitig für Abwechslung, beides ist gut für die Konzentration der Zuhörer.

Das wichtigste bei jeder Präsentation ist aber, dass die Folien dazu benutzt werden, das Gesagte zu unterstützen. Auf keinen Fall sollte man seine Botschaften einfach auf den Folien wiederholen oder den Inhalt der Folie ablesen. Die Gestaltung der Folie ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Präsentation, aber noch viel wichtiger ist der Inhalt des Vortrags und die Ausstrahlung des Vortragenden. Bei einer gelungenen Präsentation dient die Folie einzig und allein dazu, die Botschaft zu verstärken und den Inhalt dem Publikum stärker ins Gedächtnis zu rufen.

 

(hil)

 

©2016 Medienbüro Müller-Bringmann/18. Oktober 2016

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Katrin Hilger

Redakteurin – Getreu dem Motto des Medienbüros "Wir texten aus Leidenschaft" ist der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Medienbüro das Erstellen von Texten aller Art. Auch die redaktionelle Verantwortung von Mitarbeiter- und Verbandszeitschriften gehört zu ihrem Aufgabengebiet. "Wir sind Journalisten und wissen genau was die Medien wollen, das ist der Vorteil für unsere Kunden", findet Katrin Hilger.

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