Menu

PR-Tipp 266: Livestreaming bietet Chancen für PR (Teil 1)

Livestreaming ist einer der hippen Begriffe des Jahres 2016. Apps wie Periscope oder Meerkat haben bei ihrem Start im Jahr 2015 für Aufsehen gesorgt. Andere Unternehmen springen auf den Zug auf. So will auch Facebook jüngsten Berichten zufolge verstärkt auf Livestreaming setzen. Bei YouTube gibt es schon seit längerem einen Livestream-Bereich. Hier ergeben sich Möglichkeiten aber auch Risiken für die PR-Arbeit. In unserem zweiten Teil geht es um unter anderem die richtige Balance aus Vorbereitung und Improvisation.

Livestream, was ist das überhaupt?

Im Gegensatz zu vorproduzierten Videos wird ein Livestream augenblicklich übertragen. Ähnlich wie bei einer Livesendung im Fernsehen kann hier Gesagtes und Gezeigtes nicht mehr zurückgenommen werden. Wer sich entschließt, eine Veranstaltung live zu übertragen, sollte sich im Klaren darüber sein, dass diese Art der Vermittlung mit einem gewissen Kontrollverlust einhergeht.

Auf der anderen Seite verbinden Nutzer mit Livestreams einige Eigenschaften, die diese Medienform als Kanal für die PR-Arbeit interessant machen können. Sie gelten für viele als authentisch, ehrlich und vermitteln besondere Nähe. Das spiegelt sich auch in Zahlen wider. Laut Facebook werden Livestreams im Schnitt zehn Mal häufiger kommentiert als andere Postings. Das spricht für eine besonders enge Verbindung, ein besonderes Involvement des Nutzers zu den Inhalten. Die Folge: Facebook hat seine Algorithmen angepasst, so dass Livestreams bevorzugt ausgeliefert werden.

Was bietet sich als Livestream an?

Vor allem Prominente und Sportunternehmen setzen auf Livestreaming-Dienste. So gelten beispielsweise Borussia Dortmund und Schalke 04 im Fußballbereich als Vorreiter in diesem Segment. Das erscheint logisch, denn wie sich oben bereits andeutete funktionieren emotionale Inhalte per Livestream besonders gut. Was bieten Prominente und Vereine?

  • Den exklusiven Blick hinter die Kulissen. Per Livestream gibt es etwa kurze Interviews mit den Spielern oder Einblicke ins Training.
  • Veranstaltungen und Pressekonferenzen
  • Interaktion mit den Stars. Etwa wenn der Prominente Fragen per Live-Video beantwortet und dann auf seinen Social Media-Plattformen hinterlegt.

Was für Prominente oder Fußballklubs gilt, gilt auch für Marken. Der „ungeschminkte“ Blick hinter die Kulissen, die Interaktion mit der Marke oder ihren Botschaftern kann genutzt werden um Nutzer enger mit der Marke zu verbinden.

Hiermit endet unser erster Teil. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Balance aus Planung und Improvisation und den verschiedenen Livestream-Kanälen.

 

(cp)

 

©2016 Medienbüro Müller-Bringmann/27. September 2016

Schlagworte: Ähnliche Themen finden Sie nach einem Klick.

Carsten Preis

Redakteur – im Medienbüro ist er für das Erstellen sämtlicher Textformen für Print und Online sowie der internen und externen Kommunikation verantwortlich. Weitere Aufgabengebiete: Redaktion und Konzeption von Mitarbeiter- und Verbandszeitschriften, Aufbau und Pflege der Social Media-Kanäle, Konzeption und Organisation von Medienterminen.

02166 6282-40

regioPR macht Druck.

powered by youtube.com

Top of Page Content
powered by webEdition CMS