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PR-Tipp 259: Ohne Strategie: Wenn der Social Media-Auftritt crasht (Teil 2)

Wie man sich als Unternehmen im Netz am besten darstellt, ist seit Jahren Teil langwieriger Debatten zwischen Presse- und Marketingabteilungen sowie Führungsetagen. Immer mehr Unternehmen produzieren inzwischen eine Vielzahl von Inhalten – und sind oft frustriert, dass der Erfolg ausbleibt. Meist mangelt es an einer gut durchdachten Strategie.

Social Media-Plattformen verlangen stets eine eigene Strategie. (Foto: Pixabay.)

Content zu produzieren, ohne genaue Ziele zu haben, ist so sinnvoll, wie ein Glas ohne Boden zu füllen. Verschenkte Ressourcen. So ähnlich verhalten sich aber manche Firmen, wenn es um ihre Auftritte auf verschiedenen Plattformen geht. Hintergrund ist oft ein fehlendes Verständnis dafür, wie Social Media funktioniert. Hier sind weitere Tipps für eine bessere Strategie.

Zahlen? Welche Zahlen?

Früher oder später wird in Unternehmen die Frage aufkommen, wie groß denn der Ertrag der erbrachten Arbeit auf den verschiedenen Social Media-Kanälen ist. Und das ist auch gut so. Selbstkontrolle tut da not. Denn wer nicht nachprüft, wie die Resonanz auf seine Postings ist, weiß auch nicht, ob er den Nerv seiner Nutzer trifft. Glücklicherweise gibt es im Netz zahlreiche Softwaretools, die einem bei der Auswertung seiner Arbeit unter die Arme greifen. Einige davon sind sogar kostenlos nutzbar. So lässt sich Twitter nicht nur auf die Reichweite der eigenen Tweets hin prüfen, sondern auch auf die Beziehungen der Follower untereinander und vieles mehr. Auch wer die wichtigen Influencer für seine Themen sind, lässt sich so herausfinden. Ein Beispiel für eine der zahlreichen Best-of-Listen zur Twitteranalyse gibt es unter http://bit.ly/295YwBj. Auch für andere Plattformen gibt es Programme für ein solides Monitoring.

Der will doch nur spielen

Rein auf die Resonanz als Maßstab seiner Inhalte zu setzen, ist eine ebenso fehlerhafte Analyseweise wie dauerhafte Selbstbeweihräucherung. Wer Witze teilt, erhält viele Lacher. Den Ruf eines Unternehmens fördert er damit jedoch nur sehr bedingt. In der Social Media-Strategie sind die wichtigsten inhaltlichen Elemente die Grundausrichtung des jeweiligen Kanals und welche Werte ich dabei mit einem Unternehmen verknüpfen möchte. Tragendes Element ist der Nutzen, den der Besucher aus einem Besuch des Kanals ziehen kann. Erhalte ich hier bei Fragen schnelle Hilfe? Gibt es exklusive Informationen oder die Möglichkeit persönlicher als über andere Wege mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten? Wer für nichts steht, bleibt beim Nutzer auch nicht in Erinnerung.

Darüber hinaus ist der richtige Mix der Inhalte und Formate entscheidend, um bei Besuchern nicht als eindimensional wahrgenommen zu werden.

Einer für alle?

Dieser Tipp hängt eng mit den schon erwähnten unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Nutzer auf den verschiedenen Social Media-Kanälen zusammen. Wer hier besonders ressourcenschonend arbeiten will, könnte schnell auf die Idee verfallen, eine Meldung auf dieselbe Weise durch alle Kanäle zu boxen. Ein Tweet ohne Foto auf Instagram funktioniert natürlich nicht. Die Vorüberlegungen müssen jedoch weit über so offensichtliche Fehler hinausgehen. Wichtig ist die Einschätzung der jeweiligen Plattform. Die meisten User nutzen Facebook beispielsweise, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Xing ist wesentlich stärker für den beruflichen Austausch bestimmt. Jede Plattform hat ihre Eigenheiten und Restriktionen, die beachtet werden müssen. Machen Sie sich deshalb vorher ein genaues Bild davon, welche Plattform Sie mit welchen Inhalten bespielen wollen und wie diese aufbereitet sind. Ihnen wird es in Resonanz gedankt werden.

 

 

(cp)

 

©2016 Medienbüro Müller-Bringmann/09. August 2016

 

 

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