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PR-Tipp 258: Ohne Strategie: Wenn der Social Media-Auftritt crasht (Teil 1)

Wie man sich als Unternehmen im Netz am besten darstellt, ist seit Jahren Teil langwieriger Debatten zwischen Presse- und Marketingabteilungen sowie Führungsetagen. Hielt es vor rund fünf Jahren noch die Minderheit der Firmen für notwendig auf Social Media-Plattformen präsent zu sein, hat sich das grundsätzlich geändert. Immer mehr Unternehmen produzieren inzwischen eine Vielzahl von Inhalten – und sind oft frustriert, dass der Erfolg ausbleibt. Woran das liegt? Oft sind es schon die grundsätzliche Ausrichtung und Strategie.

Der Vorstand lernt das schon noch

Social Media-Plattformen verlangen stets eine eigene Strategie. (Foto: Pixabay.)

Wo sind eigentlich bei Ihnen im Unternehmen die PR-Abteilung und der Bereich Social Media angesiedelt? Wer jetzt „in der Baracke hinter dem Parkplatz“ antwortet, hat möglicherweise ein Problem. PR ist immer auch Chefsache. In Zeiten, in denen die Abstände zwischen den Firmen in der Wahrnehmung der Konsumenten bei Qualität, Leistung und Service geringer werden, ist der gute Ruf eines Unternehmens ein immer wichtiger werdendes Element. Deshalb sollten das Handeln und die Kommunikation eines Unternehmens stets genau aufeinander abgestimmt sein, damit die Öffentlichkeitsarbeit ihr volles Potenzial entfalten kann. Wer nur schön redet, ohne danach zu handeln, fördert mittelfristig Risse in seinem Ruf.

Hauptsache Content

Da hat das Management endlich ein gewisses Budget für Social Media bereitgestellt, dann muss jetzt aber auch flott Content produziert werden! Manche Facebook-Chronik sieht da schnell aus wie ein Gemischtwarenladen. Stringenz? Fehlanzeige. Der Einstieg in die verschiedenen Plattformen sollte gut vorbereitet sein. Was will ich überhaupt kommunizieren? Wer ist meine Zielgruppe? Nutze ich dafür Facebook, Instagram, Twitter oder Snapchat? Die Auswahl spielt hier eine bedeutende Rolle, denn mit jeder Plattform sind andere Erwartungshaltungen der Nutzer an Inhalte verknüpft. Damit muss auch die Frage: Wie Inhalte aufbereitet werden müssen, stets anders beantwortet werden. Vor dem Start sind also eine ganze Reihe von Fragen zu klären und Ziele zu definieren. Denn wer nicht weiß, wo er hinwill, kann auch nichts dafür tun, dass er ankommt.

Bei uns ist ja eigentlich alles interessant

Keine Follower und keine Likes, obwohl doch regelmäßig Messebesuche, Firmen- und Mitarbeiterjubiläen und die neusten Angebote gepostet werden? Kann das denn sein? Und wie! Da können die Fotos noch so stilvoll, die Texte oder Videos handwerklich noch so gut gemacht sein, wer an seinem Publikum vorbeiproduziert, bereitet seinen Inhalten eine einsame Bühne.

Auch hier gilt: Wer im Vorhinein seine Hausaufgaben gemacht hat, steht besser da. Sind die Zielgruppe, die eigenen Kommunikationsziele und die Interessen des avisierten Publikums bekannt, lassen sich entsprechend gezielt Inhalte produzieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Applaus finden, ist damit wesentlich höher. Eins ist jedoch sicher: Mit einer Aufstellung der Firmenchronik gewinnen Sie im Netz auch 2016 keinen Blumentopf.

 

 (cp)

 

©2016 Medienbüro Müller-Bringmann/02. August 2016

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