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PR-Tipp 255: Sechs Tipps für Start-Up-Unternehmen

Besonders junge Unternehmen benötigen das richtige Know-How für PR, um als Start-Up-Unternehmen Erfolg zu haben. Wir geben die wichtigsten Hinweise:

1. Verantwortlichkeiten klären

Starten oft mit hoher fachlicher Expertise. Wer jedoch die Zusammenarbeit mit den Medien vernachlässigt, verschenkt großes Potential.(Foto: Pixabay)

Der Verantwortliche sollte jemand sein, der sich auf dem Gebiet Public Relations auskennt. Gehört ein Kenner der Materie nicht zum Team, sollte dieser Posten zumindest mit einem Teammitglied besetzt werden, das eine Affinität zum Thema mitbringt. Auch hilft es selten, wenn die Arbeit von Anfang an auf mehrere Schultern verteilt wird. Besser ist es, einen Verantwortlichen und einen Vertreter zu haben, der etwa bei Urlaub oder bei Krankheit einspringen kann.

Vor allem zu Anfang hilfreich: sich von Profis beraten lassen. Dies gilt im Besonderen in Krisenzeiten, wenn echte Krisenkommunikation gefragt ist. Viele Agenturen, wie auch das Medienbüro, bieten Coachings und Seminare an, die Gründern und Start-Ups den Weg weisen.

2. Eindeutigen Pressebereich einrichten

Die Website des Start-Up-Unternehmens sollte eine eigene Rubrik für den Pressebereich beinhalten. Hier muss ein Ansprechpartner für Journalisten mit einer Telefonnummer und E-Mail-Adresse genannt werden.  Die Inhalte im Pressebereich sollten immer aktuell und relevant sein, denn für die Journalisten ist dieser Bereich eine wichtige Recherchequelle. Fotos, Pressemitteilungen, Radiobeiträge und bereits veröffentlichte Artikel sollten hier zu finden sein. Des Weiteren ist ein Factsheet über das Unternehmen wichtig, das mit den wichtigsten Daten, Zahlen und Fakten immer aktuell eingestellt sein sollte.

3. Pressemitteilungen sinnvoll gestalten

Pressemitteilungen sollten nur dann geschrieben werden, wenn es Neuigkeiten gibt. Jungen Unternehmen fällt dies in der Regel erst mal nicht schwer, da es so gut wie ständig etwas Neues zu verkünden gibt. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich um wirklich relevante Neuigkeiten handelt. Eine neue Kaffeemaschine mag eine frohe Botschaft für das gesamte Team sein, außerhalb dieser Sphäre interessiert das jedoch niemanden. Gerade wer in der Frühphase eines Unternehmens die Medien mit Nichtigkeiten belästigt, riskiert dauerhaft in den Spam-Filter verschoben zu werden.

4. Professionelles Bildmaterial liefern

Junge Unternehmen haben oft noch nicht das nötige Equipment und die Erfahrung, um professionelle Fotos zu machen. In diesem Fall bietet es sich an, einen Profi zu beauftragen. Ihre Wünsche können dabei trotzdem in die Gestaltung mit einfließen. Den Redaktionen ist es wichtig, viel Auswahl zu haben, um das für sie passende Foto auszuwählen. Wichtig: Klären Sie die Rechte an den Bildern ab! Wer hier zu unbedarft herangeht, läuft schnell Gefahr in rechtliche Schwierigkeiten zu geraten.

5. Redaktionskontakte herstellen

Wer ist eigentlich der richtige Ansprechpartner in welcher Redaktion? Das sollte man schnellsmöglich herausfinden, denn info@ oder redaktion@ E-Mails gehen meistens in der Datenflut unter und finden keine Beachtung. Außerdem schätzt der zuständige Redakteur den persönlichen Draht zum Unternehmen, der womöglich eine exklusive Geschichte verspricht.

6. Botschaften mediengerecht aufbereiten

Verschiedene Medien erfordern unterschiedliche Herangehensweise. Es empfiehlt sich, ein individuell verfasstes Anschreiben an den zuständigen Redakteur mit einem individuell angepassten Pressetext (je nach Medium) zu verfassen. Beispiel: Ein junges Unternehmen stellt besondere Putzhandschuhe her. Ein Gründermagazin interessiert sich eher für die Geschichte des Unternehmens. Für eine Frauenzeitschrift hingegen dürfte das Produkt von höherem Interesse sein.

(cs)

©2016 Medienbüro Müller-Bringmann/ 12. Juli 2016

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Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

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