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PR-Tipp 249: Umfragen.

Umfragen sind bei Journalisten ein gerne genutztes Instrument, um exklusiven, oft auch überraschenden, redaktionellen Content herzuleiten. Auch Unternehmen können Umfragen für ihr Content Marketing nutzen.

Umfragen eignen sich zur Themenfindung und Themenverbreitung. Foto: Pixabay

Manche Themen lassen sich nicht ganz so leicht der Zielgruppe näher bringen. Mit einer Umfrage als Aufhänger eines Artikels zu einem sperrigen Thema, steigert sich die Chance der Publikation. Redaktionen finden Umfragen spannend, genauso wie die Leser. Denn die interessiert vor allem die Meinung der anderen Zielgruppenangehörigen. Die Kosten einer Umfrage halten sich im niedrigen Rahmen, so eignet sich das Instrument auch für mittelständische Unternehmen. Hier sind fünf Tipps, wie eine Umfrage gelingt:

1. Ein schlüssiges Gesamtkonzept entwerfen

Bevor man mit der Umfrage beginnt, sollte man sich überlegen, wie man den Artikel mit der Umfrage verbindet. Stellen Sie einen Aspekt in den Vordergrund, auf den Sie sich im Artikel und der Umfrage stützen.

 2. Die richtigen Fragen stellen

Mit der Tür ins Haus zu fallen kommt in der Regel nicht gut an. Direkte Fragen nach dem Produkt sind also tabu! Stattdessen sollte man eine Einstiegsfrage wählen, die auf die Zielgruppe abzielt. Ist die Zielgruppe zum Beispiel „Frauen“, kann man eine Frage zum Thema stellen, bei der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Antwort „Frauen“ lautet. So hat man die Zielgruppe direkt angesprochen und für das Thema interessiert.

3. Zusammenarbeit mit seriösen Umfrage-Anbietern

Bei einer Umfrage kann man entweder Eigeninitiative beweisen, sich in die Stadt stellen und die Umfragen mit Passanten selbst durchführen. Der andere Weg ist weniger zeitintensiv und seriöser in den Augen der Redakteure: Man kann mit Umfrage-Anbietern zusammenarbeiten. In Deutschland gibt es einige wenige, die für die Durchführung repräsentativer Umfragen bekannt sind. Das sind zum Beispiel forsa, infas, GfK oder TNS Emnid.

 4. Ergebnisse mediengerecht aufbereiten

Zusätzlich zum Artikel, der die Ergebnisse der Umfrage zusammenfasst, ist eine Infografik mit aussagekräftigen Zahlen empfehlenswert. Das muss nicht sonderlich aufwendig sein, nur simpel und schnell zu verstehen. So kommt die Botschaft direkt beim Leser an.

5. Die bestmögliche Verbreitung

Der klassische Presseverteiler sowie die persönlichen Kontakte zu den Redakteuren und Redaktionen im Online- und Printbereich helfen bei der Veröffentlichung. Aber auch möglichst viele Multiplikatoren sind wichtig, um eine hohe Resonanz der Medien zu erreichen.

 

(cs)

©2016 Medienbüro Müller-Bringmann/ 31. Mai 2016

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Cara Stock

Die Studentin der Unternehmenskommunikation unterstützt das Team bei der redaktionellen Arbeit.

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