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#202: Schreiben fürs Internet. Teil2.

Es gibt diese journalistische Regel, die manchmal auch in Schulen gepredigt wird: „Verwende Synonyme!“ So wird aus dem Ort Datteln „die Kanalstadt“ und aus dem Protagonisten Klaus Müller „der Angestellte“ oder „der Angler“. Für das Internet eignen sich diese Synonyme allerdings nicht. Niemand sucht nach „Pixelknecht“ an Stelle von „Bildbearbeitungsprogramm“.

 

Vorsicht! Synonyme sollten im Internet nur zurückhaltend angewendet werden. Foto: Angela Jennes.

Die zweite Regel fürs Schreiben im Internet lautet daher: Synonyme gehören in die Zeitung. Aus zwei Gründen. Erstens: Der Großteil der Masse überfliegt die Texte nur. Sie können die Synonyme nicht richtig zuordnen und müssen den Text erneut lesen. Das ist lästig und zeitaufwendig. Zweitens: Durch die Verwendung von solchen Keywords, die sich im Text wiederholen, erhöht sich die Reichweite. Denn niemand googelt nach den Synonymen, sondern nach den gängigen Bezeichnungen. Wenn man also im nächsten Satz den gleichen Begriff erneut verwenden möchte, dann sollte man das einfach tun.

 

(cs)

 

©2015 Medienbüro Müller-Bringmann/7. Juli 2015

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