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#196: Küchenzuruf

Eine Faustregel für das Verfassen von Texten ist der „Küchenzuruf“. Der Begriff stammt von Henri Nannen, dem Gründer der Zeitschrift „Stern“. Wer etwas kurz und klar formulieren will, stelle sich folgende Situation vor: Man kommt von der Arbeit nach Hause, hängt im Flur seine Jacke auf und ruft dem Partner in die Küche zu: „Stell dir vor, was heute passiert ist: …“. Was nach dem Doppelpunkt folgt, ist immer kurz und klar formuliert. Denn man will seinem Partner ja das Wichtigste in aller Kürze mitteilen.

 

In der Küche gibt es die Neuigkeiten. Foto: Angela Jennes.

Unser Tipp: Beim Schreiben immer an diesen Küchenzuruf denken. Wer kurz und klar formuliert, wird auch verstanden. Gegebenenfalls können dann – je nach Zielgruppe - noch Fachbegriffe eingesetzt oder weitere Details angefügt werden.

 

(hil)

 

©2015 Medienbüro Müller-Bringmann/26. Mai 2015

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