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#136: Trend- und Modewörter.

Zu Beginn des Jahres zeichnete eine Jury aus Sprachwissenschaftlern die Nachsilbe „-gate“ als Anglizismus des Jahres 2013 aus. Immer wenn die Medien eine Affäre aufdecken, ist dieser „-gate“- Zusatz nicht weit. Watergate lässt grüßen. Weitere Begriffe wie „Fake“ anstatt Fälschung oder „Selfie“ für ein Selbstportrait halten immer mehr Einzug in den deutschen Sprachgebrauch. Es sind typische Trend- beziehungsweise Modewörter. Was bedeutet das zum Beispiel für Pressetexte? Sollte man sich diesem Trend anpassen, um zeitgemäß zu bleiben?

 

Trend- und Modewörter sollten mit Augenmaß benutzt werden. Foto: Angela Jennes.

Entscheidend ist, welche Zielgruppe erreicht werden soll. Sind es Jugendliche oder Senioren? Potenzielle Kunden oder Mitarbeiter? Am besten ist es, Trend- und Modewörter mit Augenmaß zu benutzen. Denn auch diese Begriffe müssen nicht unbedingt von Dauer sein. Manche sind schneller aus der Mode, als man denkt. Zudem sind diese Wörter nicht klar definiert und nicht für alle gleichermaßen verständlich. Missverständnisse sind da programmiert.

 

(dh)

 

©2014 Medienbüro Müller-Bringmann/25. März 2014

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