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#129: Krisen-PR.

Die aktuelle Berichterstattung über geschönte Umfragezahlen beim ADAC ist das perfekte Beispiel für schlechte Krisen PR: Der Automobilclub gibt seine Informationen im Stil der Salamitaktik heraus. Statt offensiv zu agieren, beschränkt sich der ADAC nur aufs Reagieren. Damit tun sich die Verantwortlichen keinen Gefallen. Bei einer Krise ist rasches, überlegtes und offensives Handeln gefragt. Unser Tipp: Unternehmen sollten sich bereits im Vorfeld intensiv auf eine mögliche Krise und ihre Krisenkommunikation vorbereiten und verschiedene Szenarien durchspielen. Der Vorteil: Im Ernstfall weiß jeder, was zu tun ist.

 

Die gelben Engel des ADAC müssen den PR-Gau derzeit ausbaden. Foto: ADAC

Generell gilt: Bei einer offenen Informationspolitik lässt das Medieninteresse schneller nach. Die Berichterstattung über die Krise verkürzt sich. Eine defensiv gestaltete Informationspolitik kann fatale Folgen haben, wie beim ADAC zu beobachten ist. Die Medien fangen selbst an zu recherchieren, Spekulationen schießen ins Kraut. Das Thema wird künstlich angeheizt und bleibt länger aktuell.

 

(hil)

 

©2014 Medienbüro Müller-Bringmann/4. Februar 2014

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Die Vogelstrauß-Politik ist keine gute PR-Strategie. Rasches, überlegtes und offensives Handeln ist in Krisensituationen in aller Regel gefragt. Wir helfen Ihnen dabei. mehr dazu...

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