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#114: Hauptwörter.

Ein lebendiger Schreibstil erhöht die Attraktivität und damit den Erfolg von Pressetexten. Ein einfaches Mittel ist das Vermeiden von bestimmten Hauptwörtern. Hinter Wörtern, die auf –ung, -heit, -keit, -ät, -ive, -ion, -ik oder -imus enden, verbergen sich meist abstrakte und bildleere Substantive. So wird aus einem Problem gerne eine Problematik und aus dem Schaffen die Schaffung.

Paprika ruft konkretere Bilder hervor als das Wort Gemüse. Foto: Kaspar Müller-Bringmann.

Natürlich gehört in jeden Satz ein Hauptwort. Und auch abstrakte Umschreibungen sind hin und wieder notwendig. Doch wo es möglich ist, sollten sie weggelassen werden. Besser ist es, Substantive zu verwenden, die beim Leser konkrete Bilder hervorrufen. Also lieber „Tulpe“ oder „Rose“ anstatt „Blume“ schreiben. Eine weitere Möglichkeit ist, Substantive durch Verben zu ersetzen: So wird statt nach „einer Problemlösung gesucht“ ein „Problem (einfach) gelöst“.

 

(hil)

 

©2013 Medienbüro Müller-Bringmann/8. Oktober 2013

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