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#70: Gegendarstellung.

Wer in den Medien präsent ist, muss hin und wieder auch mit Gegenwind rechnen. Bei einer kritischen Berichterstattung wird dann gerne mal mit einer Gegendarstellung gedroht. Der Nutzen einer solchen Gegendarstellung ist umstritten. Als PR-Mittel sollte sie jedenfalls eine absolute Ausnahme bleiben. Vielmehr ist die Gegendarstellung der letzte Weg, um sich gegen mögliche Unwahrheiten in den Medien zu wehren.

Die Gegendarstellung ist durch die Landespressegesetze genau geregelt.

Die Gegendarstellung ist durch die Landespressegesetze genau geregelt. Meist schalten Redaktionen ihre juristischen Abteilungen ein, um den Anspruch auf einen Abdruck zu prüfen. In der Praxis muss diese Entgegnung in der gleichen Größe und an der gleichen Stelle wie die vorherige Berichterstattung abgedruckt werden. In aller Regel verfehlt die beabsichtigte Wirkung der Gegendarstellung aber ihr Ziel. Denn es steht Aussage gegen Aussage. Und die Leser vertrauen bei der Wahrheitsfindung oder Meinungsbildung eher ihrem bewährten Medium.

(dh)

©2012 Medienbüro Müller-Bringmann

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