Menu

#38: Floskeln und Worthülsen.

Journalisten lieben Informationen. Am besten kurz und knackig aufbereitet. Sensibel reagieren sie auf Füllwörter. Die ziehen einen Text nur in die Länge, ohne an Substanz zu gewinnen. Wer mit seinem Pressetext Aufmerksamkeit erregen will, sollte daher auf Floskeln und Worthülsen verzichten.

"Sprechblasen" sind langweilig und sollten in Pressetexten vermieden werden.

Leichter gesagt als getan. Schließlich sind Leerformeln so bequem und vertraut: „das Tanzbein schwingen“ bei einer Feier, „es ist mal wieder so weit“ in einer Ankündigung, „für lückenlose Aufklärung sorgen“ im Krisenfall oder „maßgeschneiderte Lösungen anbieten“ bei einer Unternehmenspräsentation. Der Aussagewert ist leider gleich null. Journalisten haben das schon viel zu oft gelesen. Ihnen entlocken solche Formulierungen nur ein müdes Gähnen.
(dh)

©2012 Medienbüro Müller-Bringmann

Schlagworte: Ähnliche Themen finden Sie nach einem Klick.

Wir texten aus Leidenschaft.

Die Sprache der Journalisten ist auch unsere Sprache. Das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Wir machen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, die die Zielgruppe auch erreicht. mehr dazu...

Top of Page Content
powered by webEdition CMS