Menu

#29: Synonyme.

Schüler lernen es schon beim Aufsatzschreiben im Deutschunterricht: Niemals mehrfach hintereinander dasselbe Wort verwenden. Auch für den Journalismus und die PR gilt diese Regel. Und so steht auf vielen Redaktions-Schreibtischen der Duden Nr. 8 „Sinn- und sachverwandte Wörter“. Doch Vorsicht: Die zwanghafte Suche nach Synonymen kann man auch übertreiben.

Ein Windsack wird an Flughäfen eingesetzt und zeigt die Windrichtung und die ungefähre Windstärke an. Foto: Alois Müller

Dann wird das Ergebnis bisweilen komisch oder gar lächerlich. Das liegt zum einen daran, dass es selten genau zutreffende Synonyme gibt.

Beispiel: Wind, Sturm, Orkan haben eine unterschiedliche Intensität. Antlitz, Gesicht, Visage, Fresse eine andere Stilebene. Zum anderen leidet oft die Verständlichkeit der Texte darunter, wenn man Wortwiederholungen um jeden Preis vermeiden will.

Deshalb gilt der Satz des Journalistenausbilders Walter von La Roche: „Nicht Abwechslung, nur Wiederholung schafft Verständlichkeit.“

(hil) © 2012 Medienbüro Müller-Bringmann

Schlagworte: Ähnliche Themen finden Sie nach einem Klick.

Wir texten aus Leidenschaft.

Die Sprache der Journalisten ist auch unsere Sprache. Das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Wir machen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, die die Zielgruppe auch erreicht. mehr dazu...

Top of Page Content
powered by webEdition CMS