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#015 : “Nachfassen” in der Redaktion.

Bei Verkäufern ist es sehr beliebt: Man greift zum Telefonhörer und versucht sein Gegenüber, von einem Produkt oder einer Dienstleistung zu überzeugen. Soweit – so schlecht. Journalisten und Redakteure allerdings reagieren allergisch auf solche Werbe-Anrufe.

"Nachfassen" per Telefon und die Redaktion nerven - das geht gar nicht!

Sie haben eine Pressemitteilung verschickt und wundern sich, dass sie in der Zeitung noch nicht erschienen ist? Das kann viele Gründe haben, denn eine Presseinformation ist immer nur ein Angebot an die Redaktionen – ob dieses dann auch verwendet wird, das liegt ganz im Ermessen der Redaktion. Je nach Publikation erreichen Hunderte von Pressemitteilungen per Mail, Post oder Fax die Verantwortlichen. Nur ein geringer Teil kann überhaupt „verarbeitet“ werden.

Redakteure hassen es aber, wenn aufdringliche Absender von Pressemitteilungen telefonisch (oder auch anders) in Redaktionen „Nachfassen“. Das stört nicht nur den Ablauf in der Produktion der Publikation, sondern erweckt auch den Eindruck, Druck ausüben zu wollen. Pressemitteilungen werden nicht „verkauft“, sondern überzeugen durch Kriterien, wie zum Beispiel Inhalt, Aufmachung, Informationsgehalt und Mehrwert für die Leser oder Hörer.

Übrigens: Viele glauben, PR könne die Werbung ersetzen. Falsch! Wollen Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung „anpreisen“, so ist die Anzeigenschaltung das Mittel der ersten Wahl. PR kann die „Werbung“ allerdings sinnvoll ergänzen.

(mb)

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