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Bundesminister Jens Spahn besuchte das AKH Viersen
03.07.2019 | Offener Austausch über Gesundheitssystem

AKH Viersen begrüßt Bundesminister Jens Spahn

Viersen – „Wie gesund ist unser Gesundheitssystem?“ –zu dieser Frage referierte der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, bei seinem Besuch im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen. Er kam auf Einladung der Frauen Union und der Senioren-Union des Kreises Viersen in die frisch fertiggestellte Cafeteria im Erdgeschoss. Nach einer Begrüßung durch die Geschäftsführung des AKH und einem Vortrag von Minister Spahn entspann sich eine offene Diskussion über die vielschichtigen Veränderungen und Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor, an der sich viele Mitarbeiter des Krankenhauses beteiligten.

Große Themenpalette besprochen

Die angespannte Versorgung mit Hausärzten auf dem Land, die Digitalisierung des Gesundheitssystems mit der elektronischen Patientenakte, der Umgang mit Organspenden, eine Impfpflicht gegen Masern für Kitas, Schulen und medizinisches Personal – die Themenpalette zu der der Bundesminister referierte und Stellung bezog – war groß. Es gehe ihm darum, das Vertrauen der Menschen in das Gesundheitssystem zurückzugewinnen, sagte Spahn. Das funktioniere nur, indem man miteinander spreche, verhandle und dann Schritt für Schritt vorwärts gehe.

Größtes Problem: Situation der Pflegekräfte

Unter den Nägeln brannte den Mitarbeiter des AKH vor allem die Situation der Pflegekräfte. Seit Oktober 2018 gibt es für bestimmte Fachbereiche im Krankenhaus sogenannte Personaluntergrenzen. Das sind festgelegte Verhältnisse, für wie viele Patienten eine Pflegekraft zuständig ist. Diese werden im AKH ausdrücklich begrüßt: „Allerdings müssten die einjährig examinierten Pflegekräfte stärker von der Politik berücksichtigt und gewertschätzt werden, denn diese arbeiten auch konkret am Patienten“, sagte Vera Feldges, Stationsleiterin der Kardiologie bei einem Rundgang durch das AKH zu Minister Spahn. Dabei gehe es nicht nur um die Bezahlung, sondern auch um das Ansehen in der Gesellschaft und darum, Kompetenzen der Pflegekräfte effizienter einzusetzen.

Lob für das AKH Viersen

Ausdrückliches Lob erhielt das AKH für die Initiative, die Behandlungsqualität und Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Das Krankenhaus setzt zusätzlich zum Pflege- und medizinischen Personal pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) ein. Diese Fachkräfte arbeiten normalerweise in Apotheken und bringen eine hohe Expertise bei der Gabe von Medikamenten und deren Wirkungsweisen mit. Spahn: „Das ist ein riesiger Qualitätsschritt. Diesen Ansatz gibt es noch längst nicht bei allen Krankenhäusern.“

Das Allgemeine Krankenhaus Viersen

Das Allgemeine Krankenhaus Viersen ist mit 315 Planbetten ausgestattet und behandelt jährlich rund 18.000 Patienten stationär sowie nahezu 30.000 Patienten ambulant. Mit seinen elf Fachabteilungen leistet es einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung im Kreis Viersen und darüber hinaus. Mit etwa 900 Mitarbeitern zählt das AKH zu den größten Arbeitgebern in Viersen.

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