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Vater Zoran und Sohn Simon freuen sich, dass es Medikamente aus Blutplasma gibt.
12.06.2017 | Produkte aus Plasmaspenden helfen bei Immundefekten:

Durch seinen Sohn wurde er zum Plasmaspender

Berlin-Spandau – Das Leben von Simon aus Spandau änderte sich, als er ein dreiviertel Jahr alt war. Eine stark entzündete Verletzung am Hinterkopf musste mit Antibiotika behandelt werden. Darauf folgte eine schwere Infektion. „Das war nicht normal“, erinnert sich sein Vater Zoran. Ihr Hausarzt schickte sie zu einem Spezialisten. Die Diagnose: Morbus Bruton, ein genetischer Defekt des Immunsystems. Nur dank Medikamenten, die aus Blutplasma hergestellt werden, kann der heute elfjährige Simon ein normales Leben führen. „Ich finde es schlimm, dass die Plasmaspende kaum jemand kennt“, sagt der 47-jährige Vater. Die Krankengeschichte seines Sohnes hat ihn zu einem überzeugten Spender gemacht.

Ein Medikament liefert die Antikörper

Glasklar ist die Flüssigkeit, die die Familie bei sich im Kühlschrank aufbewahrt. In diesem Immunglobulin-Präparat sind Antikörper enthalten, die Simon selbst nicht bilden kann. Die regelmäßig verabreichte Spritze ist für ihn überlebenswichtig. „Ich gebe zu, dass ich mich vor der Geschichte mit meinem Sohn, nie für die Plasmaspende interessiert habe“, sagt Zoran. Erst als der Arzt in der Berliner Charité ihnen erklärte, was mit Simon ist und wie die notwendigen Medikamente hergestellt werden, änderte sich das. „Da begannen bei mir, die Gedanken zu kreisen.“

Plasmaspendezentrum in Spandau macht spenden leichter

Der Spandauer versuchte regelmäßig, Blutplasma zu spenden. Jedoch ließ sich das nur schwierig in den Alltag des Kfz-Mechatronikers einbauen, auch weil es in seiner Nähe kein Spendezentrum gab. Als am 4. Oktober 2016 dann das Plasmaspendezentrum in Spandau eröffnete, „war das für mich ein Geschenk“, so der 47-Jährige. Sein wöchentlicher Besuch gehört nun zur Routine im Spendezentrum.

„Für uns ist es nicht selbstverständlich, dass Simon dieses Medikament erhält. Wir wissen, dass sehr viele Spenden nötig sind, um zehn Milliliter Immunglobulin-Präparat herzustellen“, erläutert der Vater.

Plasmaspende ist lebenswichtig

Heute spendet er nicht nur, um seinem Sohn zu helfen: „Die Plasmaspende ist für manche Menschen lebenswichtig. Ich will die Hilfe, die wir erhalten, auch anderen ein Stück weit zurückgeben“, betont der Familienvater und ergänzt: „Das Thema müsste öffentlich viel, viel bekannter sein.“

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