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Dr. Larissa Arens untersucht Tänzerin Svenja Schulte
19.05.2017 | AKH Viersen:

Dr. Larissa Arens: Chirurgin und Tanzmedizinerin

Viersen - Für Tänzer ist ihr Körper unverzichtbares Werkzeug. Ausdrucksvoller Tanz ist nur möglich, wenn dieses Werkzeug funktioniert. Die Unfallchirurgin Dr. Larissa Arens weiß um die besonderen Bedürfnisse von Tänzern. Die 49-Jährige tanzt selbst von Kindesbeinen an klassisches Ballett und engagiert sich seit 20 Jahren im Verein Tamed (Tanzmedizin Deutschland). Auch im Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) behandelt die Ärztin immer wieder Tänzer aus der Region. Unter anderem betreut sie die Mitglieder der Ballettkompanie des Theaters Krefeld-Mönchengladbach.

„Die Körper von Profi-Tänzern werden sehr beansprucht und die Gelenke entsprechend verschlissen“, berichtet Arens. „Genau wie Profisportler müssen Tänzer aber nach Verletzungen schnell wieder fit sein, denn nur ein funktionierender Körper garantiert beruflichen Erfolg.“ Für die Behandlung ist es hilfreich, dass die Medizinerin aus eigener Erfahrung weiß, welche Körperregionen beim Tanzen besonders beansprucht werden.

Häufig sind Probleme an Gelenken und Achillessehne

„Gelegentlich gehe ich aber auch ins Theater und schaue mir das Tanztraining vor Ort an. Auf diese Weise kann ich spezielle Erkrankungen oder falsche Belastungen besser erkennen.“ Häufig sind Probleme durch vermehrte Belastungen an den großen Gelenken, aber auch die Waden und speziell die Achillessehne unterliegen einem erheblichen Stress im professionellen Tanz. Gelegentlich treten Ermüdungsbrüche auf, zum Beispiel an Schienbein oder Mittelfußknochen, dann ist es besonders wichtig die auslösende Ursache zu finden und zu beheben.

Alle zwei Jahre zum Tanzmedizin-Kongress

Um immer auf dem neusten Stand zu sein nimmt Arens alle zwei Jahre an einem Tanzmedizin-Kongress teil, der vom Verein Tamed organisiert wird. Dabei treffen sich Mediziner, Trainer, Sport- und Bewegungswissenschaftler, Pädagogen und Therapeuten aus ganz Deutschland und informieren sich über aktuelle Entwicklungen in diesem speziellen Bereich.

So viele Berufstänzer wie Profifußballer

Ihre Patienten sind Männer und Frauen gleichermaßen. „Die Geschlechter sind sehr ausgewogen im Profiballett“, sagt Arens. „Interessanterweise gibt es fast genauso viele Berufstänzer wie Profifußballer, allerdings genießen sie in der Öffentlichkeit nicht dieselbe Popularität.“

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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