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20.04.2017 | Koblenzer Thomas Müller hat 1.000 Mal Plasma gespendet

37.500 Minuten für lebenswichtige Medikamente

Koblenz – Ohne Plasmaspenden könnte eine Vielzahl lebenswichtiger Medikamente nicht hergestellt werden. Aus dem Plasma, dem flüssigen Teil des Blutes, können Mittel gegen die Bluterkrankheit, eine angeborene Immunschwäche und für die Intensivmedizin gewonnen werden. Der Koblenzer Thomas Müller spendete nun im Plasmaspendezentrum Koblenz zum 1.000 Mal. „Ich mache das, weil ich helfen will“, sagt der 52-jährige. Das Team des Spendezentrums gratulierte ihm für sein langjähriges Engagement.

Es begann mit einem Bericht in der Zeitung: „Ich hatte von dem Plasmaspendezentrum gelesen. Es dauerte aber noch ein paar Monate, bis ich wirklich hinging“, erzählt der Alltagsbetreuer in einem Seniorenheim. Erstmals besuchte er das Zentrum dann im November 2003. Der Grund: „Ich war neugierig und wollte Menschen helfen, die auf die Medikamente aus dem Plasma angewiesen sind“, betont er. „Ich finde es aber auch fair und richtig, dass der Spender für seinen Aufwand entschädigt wird“, so Thomas Müller weiter. Seitdem kommt er regelmäßig – oft sogar zweimal in der Woche – zur Plasmaspende. 

Am Spendezentrum schätzt er vor allem die angenehme Atmosphäre und die Treffsicherheit des Teams beim Legen der Kanüle. „Das klappt besser als bei so manchem Arzt“, sagt Thomas Müller mit einem Lachen. Doch wie vertreibt sich der Vielfachspender die Zeit? Schließlich dauert eine Plasmaspende zwischen 30 und 45 Minuten. „Man hört Musik oder liest etwas. Ich schnappe mir meistens ein Magazin  oder eine Zeitung“, so Müller. Nimmt man den rechnerischen Mittelwert, hat er bereits 37.500 Minuten lang Plasma gespendet. Das sind volle 26 Tage reine Spendenzeit. 

Hat der Spende-Routinier auch noch einen Tipp für Interessierte? „Gesund ernähren und ein bisschen Sport treiben“, empfiehlt der Hobby-Läufer und Radfahrer. „Und ganz wichtig vor der Spende: Viel Wasser oder Tee trinken.“ Bei der Plasmaspende wird nur der flüssige Teil des Blutes gespendet. Das Blutplasma wird gesammelt, die restlichen Blutbestandteile fließen zurück in den Körper. So bleibt das Blutvolumen des Spenders relativ konstant. Dies macht die Plasmaspende weniger belastend für den Körper als die Blutspende.

Für seine langjährige Treue erhielt der technikbegeisterte 52-Jährige nun vom Team des Zentrums einen Lautsprecher, der allein mit der Stimme gesteuert wird. „Für uns ist ein Spender wie Herr Müller ein Geschenk“, betont Tina Groh, Leiterin des Plasmaspendezentrums, und ergänzt mit einem Lachen: „Wir freuen uns schon auf die nächsten 1.000 Spenden.“

www.plasmaspende-koblenz.de

 

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Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

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