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06.09.2016 | Hundebesitzer spenden für das Kinderhaus

Mantrailing-Event im leeren St. Cornelius-Hospital

Viersen – Eine ungewöhnliche Veranstaltung fand kürzlich im verlassenen St. Cornelius-Hospital in Dülken statt. In der Klinik, die seit dem Umzug der Abteilungen ins Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) leer steht, fand ein sogenanntes Mantrailing-Event statt. Als Mantrailing wird die Suche nach Menschen mit Hilfe von Hunden bezeichnet. Das Besondere in Dülken: Die Veranstaltung richtete sich an Hund und Herrchen beziehungsweise Frauchen.

Unter dem Titel „Wo sind Romeo und Julia?“ mussten jeweils ein Vier- und ein Zweibeiner verschiedene Aufgaben lösen, um ans Ziel zu gelangen. Ein Teil der Teilnahmegebühr wurde jetzt an das Kinderhaus Viersen gespendet. Die Idee zu dem ungewöhnlichen Veranstaltungsort hatte Tanja Nelleßen, Krankenschwester auf der Intensivstation des AKH und Besitzerin der neunjährigen Mischlingshündin Bella. Seit drei Jahren betreibt sie das Mantrailing als Hobby und Ausgleich zum Beruf. Mit Petra Vranken, die unter dem Namen „Kopfarbeit“ Personenspürhunde ausbildet, hatte sie die richtige Partnerin gefunden. Vranken übernahm die Planung und die Organisation des Events sowie die Koordinierung weiterer Freiwilliger. Unterstützt wurden sie zudem von der Geschäftsführung des AKH. Das Mantrailing-Event wurde in dem leerstehenden ehemaligen Funktionstrakt des verlassenen Krankenhauses in Dülken durchgeführt. „Die Spende ans Kinderhaus ist als Dankeschön gedacht“, sagt Tanja Nelleßen.

"Wir hatten sogar eine Warteliste"

Insgesamt 22 Teams bestehend aus Hund und Mensch nutzten ein Wochenende lang das ungewöhnliche Angebot. „Das Interesse war groß und wir hatten sogar eine Warteliste“ berichtet Nelleßen. Nicht nur die Hunde schnüffelten fleißig nach Spuren, auch die Besitzer mussten an einer Station aus zehn verschiedenen Gerüchen, den richtigen finden. „Da merkt man erst einmal, was die Tiere leisten“, sagt Nelleßen. Petra Vranken sucht generell nach verlassenen Orten für ihre Mantrailing-Events. Wegen des großen Zuspruchs würden die Veranstalterinnen das Event jedoch gerne an Ort und Stelle wiederholen. „Das letzte Wort haben aber natürlich die Geschäftsführer des AKH.“ Ingrid Quasten, Pflegedienstleiterin des Kinderhauses, freut sich jedenfalls über die 250 Euro Spendengeld.

Das Kinderhaus gibt ein Zuhause

Seit Mai 2010 finden im Kinderhaus bis zu 14 dauerbeatmete und/oder schwerst mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche ein Zuhause. Derzeit werden am Hüs-gesweg 14 Kinder umsorgt. Den Kindern wird in wohnlicher Atmosphäre eine Lebenswelt geschaffen, die ihnen die bestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Das Team des Kinderhauses unterstützt weitestgehend Familien aus der Region Linker Niederrhein insbesondere dann, wenn die Ressourcen für die Pflege eines Kindes mit Behinderung nicht vorhanden oder erschöpft sind. Die medizinische Notfallversorgung wird durch die Kinderklinik St. Nikolaus des AKH Viersen gewährleistet. Die diagnostischen Maßnahmen werden über einen niedergelassenen Kinderarzt und durch Palliativ-Visiten im Kinderhaus festgelegt und verordnet.

 

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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