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1.000 Gesichter finden im Kolumbarium eine Heimat

Die Ausstellung ist bis zum 26. Juni 2016 an der Kamillianerstraße 40 zu sehen. Zur Vernissage kamen 300 Gäste und bewunderten die eindringlichen Portraitfotos des Fotografen Carsten Sander.

Mönchengladbach – Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: Für 2650 Euro ging das großformatige Portrait des erst kürzlich verstorbenen Bundesaußenministers Hans-Dietrich Genscher an den Meistbietenden. Der Hamburger Auktionator Tom Thomsen hatte bei der Auktion anlässlich der Vernissage zur Ausstellung „Heimat. Deutschland – Deine Gesichter“ im St. Kamillus Kolumbarium ganze Arbeit geleistet. Das Geld geht an den Deutschen Kinderverein Essen.

Das Genscher-Bild ist nur eines von exakt 1.000 Portraitfotos, die eine Wand des Kolumbariums zieren. Der spektakuläre Anblick faszinierte 300 Gäste, die der Einladung zur Vernissage gefolgt waren. 1.000 Bilder mit 1.000 Gesichtern, 2.000 Nägel, 50 Meter Schnurlot, 30 Arbeitsstunden und fünf fleißige Helfer sorgten für den Aufbau der Ausstellung. „Insgesamt sind 90 unterschiedliche ethnische Gruppen vertreten“, sagte der Berliner Fotokünstler Carsten Sander. Erstmals präsentierte er seine Bilder in einem ehemaligen Kirchenraum. Zuvor waren die eindringlichen Portraitfotos unter anderem im Berliner Willy-Brandt-Haus und im Wissenschaftszentrum Bonn zu sehen.

Der Berliner Fotokünstler Carsten Sander zeigt die Portraitierten unabhängig von Alter, Prominenz, Hautfarbe, gesellschaftlicher Stellung oder Religion. Bekannte prominente Gesichter, wie die von Frank-Walter Steinmeier, Oliver Bierhoff, Iris Berben oder Bastian Pastewka werden mit unbekannten, fremden Gesichtern vermischt und entwickeln im St. Kamillus Kolumbarium ein spannungsreiches neues Gesamtbild. Die Idee, die Ausstellung ins Kolumbarium zu holen, hatte Katja Mehring. Die H. & J. Jessen Baugesellschaft realisierte die Umwidmung des Kirchengebäudes in ein Kolumbarium im Rahmen der Umnutzung des Kamillianer Krankenhauses.

Zu sehen ist die Ausstellung im St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 noch bis zum 26. Juni 2016, täglich von 10 bis 17 Uhr.

St. Kamillus Kolumbarium

Ein Kolumbarium ist eine Art Grabeskirche, die der Aufbewahrung von Urnen dient. Ursprünglich war das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 eine Krankenhauskirche. Die Kirche wurde von dem Orden der Kamillianer in den Jahren 1929 bis 1931 nach den Plänen des bedeutenden Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm errichtet. Nach der Profanierung im Sommer 2014 wurde die Kirche in Abstimmung mit den zuständigen Denkmalbehörden saniert und zu einem Kolumbarium umgebaut und erweitert. Außerdem ist das St. Kamillus Kolumbarium Veranstaltungsort für Konzerte, Vorträge und Ausstellungen.

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Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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