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St. Kamillus Kolumbarium richtet Gedenkstätte Brauchtum ein

Die verstorbenen Mönchengladbacher Karnevalisten, Schützen und weitere Brauchtumsfreunde werden in der Bestattungskirche an der Kamillianerstraße geehrt. Der Gedenktag feiert am Samstag, 5. März, seine Premiere.

Mönchengladbach – Brauchtum ist ein gemeinsames Band, das die Menschen miteinander verbindet. In Mönchengladbach gilt das sogar über den Tod hinaus. Denn im St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 wird eine Gedenkstätte für die gestorbenen Karnevalisten, Schützen und weitere Brauchtumsfreunde errichtet. Zur Erinnerung an die verstorbenen Weggefährten wird zudem am Samstag, 5. März, ab 17 Uhr, ein Gedenktag Mönchengladbacher Brauchtum gefeiert. Die Veranstaltung, die in Zukunft einmal im Jahr stattfinden soll, ist öffentlich.

„Glaube, Sitte, Heimat trifft Halt Pohl und All Rheydt“: Unter diesem Motto steht der Gedenktag mit Grußworten von Horst Thoren, Bezirksbundesmeister der Schützenbruderschaften und –vereine aus Mönchengladbach und Korschenbroich, sowie Bernd Gothe, Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Verlesen der verstorbenen Schützen und Karnevalisten des vergangenen Jahres. Zum Gedenken an die Brauchtumsfreunde betet Pater Ferdinand Pützhoven mit den Gästen. Anschließend geht es in die benachbarte KBS Akademie für Gesundheitsberufe zum Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. Organisiert wird die Veranstaltung von den Karnevalisten und Schützen in enger Zusammenarbeit mit der St. Kamillus Kolumbarium GmbH.

Es bleibt aber nicht bei dem Gedenktag. Im St. Kamillus Kolumbarium werden an prominenter Stelle Gedenkplatten für die verstorbenen Schützen und Karnevalisten mit den jeweiligen Vereinssymbolen platziert. Diese Gedenkstätte bietet den Brauchtumsfreunden jeden Tag die Gelegenheit, sich ihrer verstorbenen Freunde vor Ort zu erinnern.

Außerdem wird innerhalb des St. Kamillus Kolumbarium ein Bereich der Urnengräber zum Brauchtumshain erklärt. Hier können gestorbene Schützen und Karnevalisten in ihren Urnen beigesetzt werden. In den Grabplatten ist dann ebenfalls das jeweilige Symbol der Bruderschaft beziehungsweise der Karnevalsgesellschaft eingraviert, um den Bereich im St. Kamillus Kolumbarium besonders hervorzuheben.

St. Kamillus Kolumbarium

Ursprünglich war das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 eine Krankenhauskirche. Die Kirche wurde von dem Orden der Kamillianer in den Jahren 1929 bis 1931 nach den Plänen des bedeutenden Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm errichtet. Nach der Profanierung im Sommer 2014 wurde die Kirche in Abstimmung mit den zuständigen Denkmalbehörden saniert und zu einem Kolumbarium umgebaut und erweitert. Ein Kolumbarium ist eine Art Grabeskirche, die der Aufbewahrung von Urnen dient.

 

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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