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15.01.2016 | Niederrheinisches Ärztenetzwerk:

Kampf dem Infarkt – eine Herzenssache

Klinikärzte und Rettungsdienste bilden sich gemeinsam fort. Die Federführung liegt bei Prof. Dr. Nicolas von Beckerath vom AKH Viersen.
Viersen – Die Zeit zwischen Notruf, Eintreffen des Notarztes und Behandlung im Krankenhaus so kurz wie möglich halten: Dieses Ziel hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Herzinfarktnetzwerke am Niederrhein auf die Fahne geschrieben. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von Krankenhäusern mit eigener Kardiologie-Abteilung.

Das Netzwerk hat sich gestern (Donnerstag, 14. Januar 2016) zu einem Symposium in der Feuerwehrleitstelle des Kreises Viersen getroffen. Eingeladen waren Klinikärzte und Rettungsdienste vom Niederrhein.

„Alle Mitglieder des Netzwerkes nehmen am Qualitätssicherungsprojekt FITT-STEMI teil oder werden es noch tun“, erklärt der Vorsitzende des Netzwerkes, Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH). Er will mit seinen Kollegen die Rettungskette in der Region mit Hilfe von FITT STEMI optimieren, an dem die Kardiologie des AKH Viersen seit dem 1. Januar 2014 teilnimmt. Bei FITT STEMI handelt es sich um ein bundesweit etabliertes Konzept zur Verbesserung der Behandlungszeiten von Herzinfarkt-Patienten. Alle Daten werden dort dokumentiert und ausgewertet. Durch die Einführung des Konzeptes soll sich die Zeit zwischen dem ersten Kontakt mit dem Notarzt und der Öffnung des verschlossenen Blutgefäßes im Krankenhaus erheblich verkürzen. Wichtig ist es, die Rettungskette so reibungslos wie möglich in Gang zu setzen, damit alles Hand in Hand funktioniert. Die Daten aus dem Projekt sind dazu eine wichtige Hilfe.

„Bisher wurden im Rahmen des Projektes Daten von rund 20.000 Infarktpatienten erhoben und damit ein wichtiger Beitrag dafür geleistet, das Sterberisiko der Patienten zu senken“, sagt Prof. Dr. Nicolas von Beckerath. Beim Symposium in Viersen wurden den Teilnehmern unter anderem neue Erkenntnisse aus den Daten vermittelt. Dazu war der Initiator des Projektes, Prof. Dr. Karl Heinrich Scholz aus Hildesheim, geladen.

Noch sind nicht alle Krankenhäuser der Region im Herzinfarktnetzwerk vertreten. Geht es nach Prof. Dr. von Beckerath soll sich dies aber langfristig ändern – im Sinne der Herzinfarktpatienten.

AKH Viersen verfügt über Chest Pain Unit

Im Kampf gegen den Herzinfarkt nimmt das AKH Viersen eine Vorreiterrolle ein. Bereits im November 2009 wurde die Chest Pain Unit (Brustschmerz-Einheit) am AKH - als eine der ersten in der Region - von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. 2013 erfolgte die Rezertifizierung unter Einbeziehung der neuesten Leitlinien. Zwei moderne, volldigitale Herzkatheterlabore werden im AKH Viersen betrieben, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Stichwort FITT-STEMI-Projekt:
Die Abkürzung steht für Feedback-Intervention and Treatment Times in ST-Elevation Myocardial Infarction.

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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