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Uwe Schummer wünscht sich Kilometerzähler

Der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Viersen absolvierte im Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) ein Praktikum. Die Erfahrungen nimmt er mit nach Berlin. Dort wird derzeit über das Krankenhausstrukturgesetz debattiert.


Viersen – Die Belastung im Pflegeberuf ist enorm. Die Mitarbeiter im Krankenhaus sind körperlich und geistig dauerhaft gefordert. Diese Erfahrung machte jetzt auch der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer. Er absolvierte in der Klinik für Kardiologie und Angiologie des AKH Viersen ein Praktikum und kam dabei richtig ins Schwitzen. „Es war sehr anstrengend und ich musste viel laufen“, gestand Schummer. „Ich habe mir einen Kilometerzähler gewünscht, um die Distanzen zu überprüfen.

Die Bereichsleiterin Nadine Lafontaine begleitete Uwe Schummer auf der Station und berichtete vom Arbeitsalltag der Pflegerinnen und Pfleger. Schummer wurde bei der Essensausgabe und beim Krankentransport zwischen den Stationen eingesetzt. Im Anschluss bedankte er sich für die herzliche Aufnahme der Mitarbeiter und bekannte: „Respekt für alle Menschen, die im Krankenhaus arbeiten.“ Vor allem fiel ihm auf, dass im AKH Viersen großer Wert auf die Hygiene-Richtlinien gelegt werde.

Ein Herzensanliegen war ihm die so genannte „sprechende Medizin“, sich mehr Zeit für die Patienten nehmen. „Eine menschliche Atmosphäre schaffen und sich mit den Kranken unterhalten, das ist gut für die Seele.“ Damit das nicht zu kurz kommt und auch bei den Krankenkassen die soziale Komponente aufgewertet wird, will er seine Erlebnisse im AKH Viersen in Berlin einbringen. Dort wird derzeit in der Arbeitsgruppe Gesundheit über das Krankenhausstrukturgesetz debattiert. „Es ist immer gut, wenn man auf eigene Erfahrungen zurück greifen kann und nicht nur theoretisch über die Thematik diskutiert.“

Dieses Gesetz war auch Thema eines intensiven Gesprächs zwischen Uwe Schummer und den beiden AKH-Geschäftsführern Kim Holger Kreft und Dr. Thomas Axer. Noch sei man am Anfang des Gesetzgebungsverfahrens, aber Kim Holger Kreft und Dr. Thomas Axer legten dem Bundestagsabgeordneten nahe, sich für ein nachhaltiges Pflegestellenförderprogramm einzusetzen und geplante Kürzungen wieder zurückzunehmen. 660 Millionen Euro will der Bund im Rahmen des Krankenhausstrukturgesetzes von 2016 bis 2018 pro Jahr investieren, um die Situation der Krankenhäuser in Deutschland zu verbessern. Dies sei eine gute Nachricht, aber nur dann, wenn das Geld an anderer Stelle von den Kliniken nicht eingespart werde, so die beiden AKH-Geschäftsführer. Den einmal begonnenen Dialog wollen alle Beteiligten nun regelmäßig fortführen.

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