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02.03.2015 | Nachnutzung Dülken:

AKH Viersen hat die Richtung festgelegt

- Die Richtungsentscheidung, die Planungen für den Standort Dülken im Rahmen eines konkreten Modelles fortzuführen, ist gefallen.

- Das Seniorenhaus soll ins St. Cornelius Hospital umziehen, das zentrumsnahe betreute Wohnangebot ausgebaut und die Krankenpflegeschule des AKH Viersen und des St. Irmgardis Krankenhauses an einem Standort in Dülken vereint werden. Dies sind die wesentlichen Parameter, auf die sich die Gremien des AKH Viersen in Abstimmung mit der Stadt Viersen einstimmig geeinigt haben.


Viersen – Was passiert mit dem St. Cornelius Hospital, wenn die Fachabteilungen Ende des Jahres 2015 in den Neubau am Hoserkirchweg umziehen? Mit dieser Frage haben sich in den vergangenen Monaten nicht nur die Dülkener, sondern auch die Gremien des AKH Viersen intensiv beschäftigt. Jetzt gibt es ein klares Modell: Das benachbarte St. Cornelius Seniorenheim soll in das sanierte Krankenhausgebäude einziehen. Zu dieser Entscheidung kam der Verwaltungsrat des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) als Träger des Seniorenhauses. Zuvor muss das Krankenhaus an der Heesstraße aber noch umgebaut und modernisiert werden. Damit soll im Jahr 2016 begonnen werden.

„Uns war es sehr wichtig, dass das AKH Viersen als Gesundheitsdienstleister in Dülken präsent bleibt“, sagt Michael Aach, neuer Vorsitzender des AKH Verwaltungsrates. „Mit dieser Entscheidung gewährleisten wir eine qualitativ hochwertige Pflege unter dann noch besseren Rahmenbedingungen.“ Die Konzeption wurde auch intensiv mit den Stadtvertretern im Verwaltungsrat erörtert und abgestimmt. Bürgermeister Günter Thönnessen und Dr. Paul Schrömbges, 1. Beigeordneter der Stadt Viersen, sowie Fritz Meies, Mitglied des AKH Verwaltungsrates und Vorsitzender der Baukommission, sehen die Richtungsentscheidung als wegweisend für die weitere Folgenutzung des Standortes an.  

Durch die Modernisierung des Krankenhausgebäudes können gleichzeitig die neuen gesetzlichen Vorgaben für die stationäre Altenhilfe umgesetzt werden. Schon jetzt verfügt das St. Cornelius Seniorenheim über 66 Einzelzimmer bei insgesamt 72 Pflegeplätzen. Zusätzlich werden alle Räume, insbesondere die Badezimmer, barrierefrei eingerichtet. Der bestehende Bereich der stationären Altenhilfe soll außerdem um Kurzzeitpflegeplätze erweitert werden. Darunter versteht man ein vorübergehendes stationäres Betreuungsangebot, wenn zum Beispiel pflegende Angehörige Urlaub machen oder ein Wohnungsumbau ansteht. Auch an Spezialbereiche, wie unter anderem die Versorgung von demenzkranken Bewohnern, wird beim Umbau des St. Cornelius Hospitals zu einem Seniorenheim gedacht. In einem weiteren Bereich sollen seniorengerechte Wohnungen entstehen.

Aber nicht nur die Wohnqualität der Bewohner verbessert sich nach dem Umzug, wie Michael Aach und Dr. Paul Schrömbges unisono berichten. Zur Ausstattung des Seniorenheimes gehört auch ein modernes Café. „Damit fördern wir den Austausch und die Kommunikation untereinander.“ Ziel ist es, das Café zu einem sozialen Treffpunkt der Generationen in Dülken zu machen. Fritz Meies ist überzeugt, dass mit dieser Richtungsentscheidung ein guter Weg eingeschlagen worden ist.

Krankenpflegeschule zieht ins Erdgeschoss

Neben dem Ausbau des zentrumsnahen betreuten Wohnangebotes wird Dülken zudem als zentraler Schulstandort gestärkt. Denn die Krankenpflegeschule des AKH Viersen wird Mitbewohner des neuen Seniorenheims und zieht in das Erdgeschoss des Krankenhausgebäudes ein. Geplant ist, dass die kooperierende Krankenpflegeschule des St. Irmgardis Krankenhauses in Süchteln ebenfalls dort untergebracht wird. Die Schulen wären damit unter einem Dach und könnten sich neben der Ausschöpfung von Synergien am Markt noch besser gemeinsam positionieren und das Angebot weiter ausbauen.

Wie das im Anschluss an den Umzug leer stehende St. Cornelius Seniorenheim genutzt wird, steht noch nicht fest. Gesetzt ist nur, dass die aktuell 20 Mietwohnungen für nicht-pflegebedürftige, selbstständige Senioren in dem im Jahre 2002 entstandenen Anbau des Seniorenheims angesiedelt werden sollen. Derzeit befinden sich die Wohnungen noch im Altbau.

Für alle Beteiligten entsteht durch die Umzüge eine Win-Win-Situation, fasst die Geschäftsführung des AKH Viersen zusammen. „Wir nutzen die Räumlichkeiten optimal aus, ohne das Leerstand entsteht. Die gute Bausubstanz der Gebäude können wir erhalten und modernisieren.“ Die nötigen Umsetzungsschritte werden in den nächsten Monaten vorbereitet. 

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