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29.08.2014 | Ein Krankenhaus zieht um:

Ganzheitliche Betreuung im neuen Mutter-Kind-Zentrum am AKH Viersen

Die ersten Abteilungen, wie die Kardiologie oder die Intensivstation, sind bereits umgezogen. Nun folgt mit dem Einzug des Mutter-Kind-Zentrums eine Besonderheit: Für Schwangere, junge Mütter und ihre Neugeborenen bündelt das AKH Viersen ab sofort die Kräfte.

 

Viersen – Medizinische Geräte, Betten, Inventar - nicht zu vergessen die Patienten: Wenn ein Krankenhaus umzieht, gibt es viele Dinge zu beachten. Für das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) bricht eine neue Zeit an. Denn mit der Kardiologie, der Intensivstation und dem Herzkatheterlabor sind bereits die ersten Stationen in den benachbarten Neubau gezogen. „Alles hat hervorragend funktioniert“, freuen sich die AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft und Dr. Thomas Axer. Zu Beginn der Woche begrüßten die beiden gemeinsam mit Fritz Meies, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Chefarzt Prof. Dr. Nicolas von Beckerath sowie Stationsleiterin Nadine Lafontaine den ersten Patienten. Mark Gremmen ist extra aus Rheurdt (Kreis Kleve) gekommen, um sich in Viersen behandeln zu lassen. Grund ist die hohe Expertise und Qualität der Abteilung für Kardiologie und Angiologie des AKH Viersen.

 

Alle Angebote für Mütter und Kinder auf einer Station

 

Der Neubau hat aber ab sofort noch eine weitere Besonderheit zu bieten: Damit sich Mütter und Kinder geborgen fühlen und die größtmögliche Sicherheit genießen, hat das AKH Viersen ein Mutter-Kind-Zentrum gegründet. Hier bündeln die Frauenklinik mit der Wöchnerinnenstation und die Kinderklinik St. Nikolaus des AKH Viersen ihre Kräfte. Die ersten Babys mit ihren Müttern sind jetzt umgezogen. Noch in der Nacht zu heute (Donnerstag, 28. August) wurde Katharina, die Tochter von SPD-Ratsherr Jörg Dickmanns und Ehefrau Iris geboren. Nach den ersten Stunden auf der Wöchnerinnenstation im Altbau ging es dann für die junge Familie direkt ins Mutter-Kind-Zentrum.

 

„Von der Hebamme über die Kinderkrankenschwester, vom Kinderarzt und Frauenarzt bis hin zur Stillberaterin werden alle Fachdisziplinen auf einer Station Hand in Hand zusammen arbeiten“, sagt Dr. Christoph Aring, Chefarzt der Kinderklinik St. Nikolaus. Gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Mathias Uhlig, entwickelte er das Konzept eines multidisziplinären Ärzte- und Pflegeteams. „Das Mutter-Kind-Zentrum ist ein wichtiger Baustein unserer Philosophie eines Krankenhauses der kurzen Wege“, erklärt Kreft. „Damit gewährleisten wir in jeder Situation die bestmögliche geburtshilfliche und ärztliche Versorgung für Mütter und Kinder.“ Neben modernster technischer Ausstattung sei es die enge Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen, die das Mutter-Kind-Zentrum in der Region so einzigartig mache, erläutert Dr. Axer das medizinische Konzept

 

Schon in der Vergangenheit haben Kinder- und Frauenklinik des AKH Viersen gemeinsame Leistungen angeboten. Allerdings waren diese bisher über das ganze Krankenhaus verstreut. Dies ändert sich nun. Alle Angebote, zum Beispiel auch die Kurse der Elternschule, konzentrieren sich auf einer eigenen Station. „Und weil alle Fachrichtungen auf einer Station sind, erleichtert das die Absprachen, den Informationsfluss und die Organisation von Teamkonferenzen“, ergänzt Dr. Mathias Uhlig. Anders ausgedrückt: „Es kommt zusammen, was zusammen gehört.“

 

Netzwerke - Frühe Hilfen für junge Familien 

 

Neben der räumlichen und organisatorischen Umstrukturierung bilden sich die Mitarbeiter des Mutter-Kind-Zentrums in Zukunft auch gemeinsam fort, zum Beispiel bei Kommunikationsseminaren, wie Dr. Mathias Uhlig erläutert. „Unsere Schwangeren und Mütter, aber natürlich auch die Väter, werden nicht nur von den Annehmlichkeiten einer völlig neuen und modernen Fachabteilung begeistert sein. Sie sollen auch mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass wir uns ihrer Wünsche, Sorgen und Nöte mit großem Einfühlungsvermögen angenommen haben.“

 

 

Zur Philosophie der ganzheitlichen Fürsorge für Mutter und Kind gehört vor allem die Vermittlung von frühen Hilfen in allen Lebenslagen verbunden mit der medizinischen Leistung des Krankenhauses. „Aus diesem Grund ist das AKH Viersen schon seit längerer Zeit in verschiedenen Netzwerken eingebunden“, so Dr. Christoph Aring. „Mit dem Mutter-Kind-Zentrum wollen wir diese Vernetzung noch effektiver gestalten.“ Bei Bedarf sollen die Eltern so früh wie möglich unterstützt werden. Zum Netzwerk gehören zum Beispiel das landesweite Präventionsmodell KinderZukunft NRW, das Netzwerk Frühe Hilfen, die Arbeitsgemeinschaft Mutter-Kind-Gesundheit, ein Zusammenschluss von rund 30 Institutionen im Kreis Viersen, sowie das Neonatologische Netzwerk linker Niederrhein. 

Leistungsspektrum Mutter-Kind-Zentrum (unter anderem):

moderne, familienfreundliche Kreißsäle für alle Geburtsvari-anten,  einschließlich der Wassergeburt

 

im Kreißsaal integrierter OP-Saal für Kaiserschnitte

 

Therapie und Beratung bei Schwangerschaftsdiabetes

 

Möglichkeit der Kaisergeburt

 

Früh- und Neugeborenenmedizin (Perinatalzentrum Level 2)

 

Regulationsstörungen des jungen Säuglings (Schreibaby-Ambulanz)

 

Fütter-, Schlaf- und Interaktionsprobleme bei jungen Kindern

 

Elternschule

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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