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27.08.2014 | Bilanz 2013:

AKH Viersen ist für die Zukunft gut gerüstet

- Neubau, Zertifizierungen und stabile Patientenzahlen: Das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH Viersen GmbH) weist eine sehr gute Jahresbilanz 2013 auf. Dieser Trend zeichnet sich auch im ersten Halbjahr 2014 ab. 


Viersen –
Auch wenn die aktuellen Bedingungen für Krankenhäuser nicht einfach sind, blickt das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH Viersen GmbH) auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2013 zurück. „Wir sind ein solides Unternehmen und für die Zukunft gut gerüstet“, fassen es die beiden AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft und Dr. Thomas Axer zusammen. Diese Aussage trifft auf alle drei Bereiche des AKH Viersen zu: das Krankenhaus mit den zwei Betriebsstätten in Viersen und Dülken, das St. Cornelius Seniorenhaus Dülken sowie das Kinderhaus Viersen.

Die Patientenzahlen befanden sich im vergangenen Jahr auf einem hohen Niveau. Rund 16.000 stationäre Fälle wurden behandelt. In diesem Jahr zeichnet sich bereits eine Fortführung der positiven Tendenz ab. Im ersten Halbjahr 2014 konnten die Patientenzahlen um 3,5 Prozent gesteigert werden. Die Betriebsleistung der AKH Viersen GmbH insgesamt stieg im Jahr 2013 auf 55 Millionen Euro. Eine bemerkenswerte Zahl, schließlich schreibt die Hälfte aller Krankenhäuser in Deutschland rote Zahlen.

Eine Besonderheit ist die Entwicklung des Kinderhauses Viersen. Nach einem normalen und erwartbaren Jahresfehlbetrag zur Startphase 2011 ist es gelungen, innerhalb von zwei Jahren ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erzielen. „Dies ist dem Engagement der dort tätigen Beschäftigten und vor allem dem hohen Ansehen und Zuspruch des Kinderhauses in der Bevölkerung zu verdanken“, sagt Kim Holger Kreft.

Ein Meilenstein im vergangenen Jahr war sicherlich der Bau des Neubaus und die Inbetriebnahme in diesem Jahr. „Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten in Sachen medizinischer Versorgung“, so Dr. Thomas Axer. Beim Neubau mit einer Grundfläche von mehr als 12.000 Quadratmeter handelt es sich um zwei fünf- beziehungsweise dreigeschossige Baukomplexe. Der erste Bauteil beherbergt die zentrale Patientenaufnahme sowie die Bettenstation und den Linkskerzkatheterbereich. Zum zweiten Bauteil gehören die Funktionsdiagnostik, die Endoskopie, die Intensivstation, der OP-Bereich als auch eine Bettenstation.

Nun wird der Altbau modernisiert, in dem sich die Medizinische Klinik befindet. Neu- und Altbau sind dann direkt miteinander verbunden. „Die neue Klinik wird wie aus einem Guss wirken,“ kündigen die Geschäftsführer an.

Zertifizierungen stärken den Ruf des Krankenhauses

Aber nicht nur der Neubau wirkt sich positiv auf die Gestaltungsmöglichkeiten des Krankenhauses aus. Zahlreiche Zertifizierungen und Auszeichnungen stärken den Ruf des Krankenhauses und festigen die Position des AKH Viersen in der Krankenhauslandschaft. Im vergangenen Jahr wurde die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie als Zentrum für Bauchchirurgie zertifiziert. Ziel des Qualitätssiegels ist es, bestimmte Qualitätsstandards sicher zu stellen und transparent zu machen. Für die Patienten bedeutet das mehr Sicherheit. Als große Stärke der Klinik hoben die Prüfer die enge Zusammenarbeit zwischen Pflegern und Ärzten bei der medizinischen Versorgung hervor. Auch davon profitieren in erster Linie die Patienten.

Erfolgreich rezertifiziert wurde 2013 die Chest Pain Unit, die zertifizierte Brustschmerz-Station in der Abteilung für Kardiologie und Angiologie des AKH Viersen. Für die Zertifizierung einer Chest Pain Unit durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) müssen viele Kriterien erfüllt werden, unter anderem die Verfügbarkeit eines Herzkatheterlabors über 24 Stunden an jedem Tag im Jahr. Seit der ersten Zertifizierung 2009 stieg die Anzahl der behandelten Patienten kontinuierlich an. 2013 wurden etwa 1.800 Patienten auf der Chest Pain Unit untersucht und behandelt. Im selben Jahr wurden in der Klinik für Kardiologie etwa 1.900 Herzkatheter-Untersuchungen und mehr als 800 therapeutische Eingriffe (Ballondilatationen mit Stent-implantation) an den Herzkranzgefäßen durchgeführt.

Bestnoten gab es auch von einem Expertenteam des britischen Gesundheitssystems und des kardiologischen Chefarztes des Guy´s and St Thomas NHS Foundation Trust (GSTT) aus London. Die Mediziner besuchten im Rahmen eines Qualitäts-Audits die Klinik für Kardiologie und Angiologie von Chefarzt Prof. Dr. Nicolas von Beckerath und seinem Team. Das Expertenteam betonte im Abschlussbericht vor allem die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Mitarbeiter, die gute Ausstattung der Abteilung und den hohen Standard der Ausbildung von Pflegekräften und Medizinern. Hintergrund der Untersuchung: Das AKH Viersen ist seit Jahren als Kooperationspartner für die Versorgung der am Niederrhein stationierten britischen Streitkräfte und ihrer Angehörigen zuständig. Auch die anderen Fachbereiche des AKH Viersen werden regelmäßig durch britische Experten geprüft und schneiden überdurchschnittlich gut ab.

Erstes und einziges Hernienzentrum im Kreis Viersen

Die Positionierung als Krankenhaus mit höchsten Qualitätsstandards setzt sich in diesem Jahr fort. So wurde das AKH Viersen als erste und einzige Einrichtung im Kreis Viersen als Hernienzentrum zertifiziert. Die Allgemein- und Viszeralchirurgische Abteilung erhielt das Qualitätssiegel der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) und trägt jetzt den Titel „Zentrum für qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“. Hernien sind Weichteilbrüche der Bauchdecke. Dazu gehören zum Beispiel Leistenbrüche.

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