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23.06.2014 | Virtuelle Sprechstunde zum Thema Hämorrhoiden:

Telefonaktion und Internet-Chat traf den Nerv der Fragesteller

Die Scham überwiegt, wenn Patienten über proktologische Probleme, wie zum Beispiel Hämorrhoiden, sprechen. Die Virtuelle Sprechstunde des AKH Viersen machte vielen Anrufern Mut.

 

Viersen – Proktologie, Stuhlinkontinenz, Hämorrhoiden und Blutauflagerungen beim Stuhlgang: Mit diesen delikaten medizinischen Themen hat die Virtuelle Sprechstunde des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) einen Nerv getroffen. Zwei Stunden lang standen Dr. Ulrike Siegers, Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie und dem Zentrum für Bauchchirurgie, sowie  Oberarzt Dr. Ulrich Vogel unter Strom. Die beiden Mediziner beantworteten Fragen per Telefon und im Internet-Chat, die bei vielen Menschen immer noch mit einem Tabu verbunden sind. „Betroffene schämen sich oft, darüber zu sprechen.  Viele leiden deshalb einfach still, ohne zum Arzt zu gehen,“ erklärt Dr. Ulrike Siegers. „Die Virtuelle Sprechstunde war die willkommene Gelegenheit, im Schutz der Anonymität Fragen zu stellen.“

 

Mehrmals rieten die Ärzte den Anrufern zum Besuch beim Hausarzt. Die verschiedenen Untersuchungsverfahren, wie zum Beispiel Magen- oder Darmspiegelung, wurden ausführlich erklärt. Manche Patienten schilderten Ihre Angst zum Arzt zu gehen, weil sie sich vor einer schlimmen Diagnose fürchten.

 

Typische Fragen und Antworten im Überblick:
Ist eine Untersuchung schmerzhaft?

Viele Patienten fürchten sich vor einer Untersuchung. Der Enddarm von Hämorrhoiden-Patienten ist in der Regel sehr empfindlich und durch die Erkrankung gereizt. Die Angst vor Schmerzen ist darum verständlich. Doch ein gut geschulter Arzt kann die Untersuchung schmerzfrei durchführen. 

 

Wie läuft eine Untersuchung ab?

Zunächst wird der Darmausgang in Ruhe und beim Pressen inspiziert. Darauf folgt die endoskopische Untersuchung und mit dem Finger, oft gefolgt von einer Ultraschalluntersuchung. Bei schmerzhaften Befunden kann die Untersuchung auch in Narkose erfolgen. Viele proktologische Eingriffe können ambulant durchgeführt werden.

 

Ich weiß von meinem Vater und Großvater, dass sie auch Hämorrhoiden hatten. Ist das erblich beziehungsweise kann ich vorsorgen?

Hämorrhoiden sind nicht erblich. Prinzipiell sollte man auf einen weichen Stuhlgang achten, um keine Hämorrhoiden zu bekommen.

 

Ich habe eine Hämorrhoide dritten Grades, die sich beim Stuhlgang vorwölbt. Sie lässt sich problemlos wieder eindrücken. Ich habe aber Sorge, dass sie größer wird und eine Operation nötig wird? Die Angst vor Stuhlinkontinenz ist groß.

Bei Hämorrhoiden dritten Grades besteht eine OP-Indikation, also es sollte operiert werden. Die Angst vor Stuhlinkontinenz ist aber unbegründet. Die Operation erfolgt unter Schonung des Schließmuskelapparates.

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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