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23.05.2014 | St. Antonius Klinik in Wegberg:

Nach Stürzen schnell wieder auf die Beine kommen

- Die St. Antonius Klinik intensiviert die fachrichtungsübergreifende Zusammenarbeit in der Alterstraumatologie. Die Behandlung älterer Menschen erfordert eine ganzheitliche Sichtweise. Für Oberschenkelbrüche gibt es eine besondere Operationsmethode.


Wegberg – Mit dem Alter steigt die Unfallgefahr: Statistisch gesehen stürzt jeder Dritte über 65-Jährige einmal im Jahr, bei den 85-Jährigen sind es sogar die Hälfte. Nicht selten kommt es dabei zu Knochenbrüchen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern. Die Sankt Antonius Klinik in Wegberg reagiert auf die besonderen Anforderungen bei der Behandlung von älteren Sturzopfern und widmet sich ab sofort noch intensiver dem Thema Alterstraumatologie, also der Behandlung von Verletzungen bei älteren Menschen. Dabei arbeiten die Fachabteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie sowie Innere Medizin eng zusammen. Unterstützt von Therapeuten für die Frührehabilitation ist es das Ziel, Patienten nach zum Teil schweren Stürzen wieder schnell fit für den Alltag zu machen.

„Die Versorgung älterer Unfallpatienten muss von Beginn an ganzheitlich erfolgen“, sagt Dr. Gert Pattay, Chefarzt der Chirurgie der Sankt Antonius Klinik. „Unser Ziel ist eine individuell auf jeden Patienten abgestimmte medizinische Behandlung.“ Dabei müssen Veränderungen von Herz, Gefäßen und Nieren, das nachlassende Seh- und Hörvermögen sowie Gedächtnisprobleme ebenso berücksichtigt werden wie das Vorhandensein mehrerer Krankheiten, der sogenannten Multimorbidität. Diese hat zur Folge, dass häufig mehrere Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden müssen, was zu unerwünschten Neben- oder Wechselwirkungen führen kann.

Eine weitere Besonderheit der Sankt Antonius Klinik gibt es auch bei der Operationstechnik: „Für die Versorgung des häufig bei älteren Menschen auftretenden Bruchs des Oberschenkelkochens benutzen wir ein ungewöhnliches, minimal invasiv einzubringendes Implantat“, berichtet Dr. Pattay. Das Besondere: Das Bein ist nach der Operation sofort voll belastbar. Außerdem dauert die Operation nicht sehr lang und dank zwei kleiner Schnitte ist auch der Blutverlust sehr gering. Das alles sind Vorteile bei der Behandlung von älteren Patienten.

Generell werden die Patienten in der Sankt Antonius Klinik fachrichtungsübergreifend versorgt. „Wir behandeln nicht nur den Bruch, sondern auch mögliche Begleiterkrankungen. Ziel ist es, eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden“, erklärt Dr. Nicola Zimansky, Chefärztin der Inneren Medizin. Diese fachübergreifende Vorgehensweise funktioniere gerade auf der Chefarztebene hervorragend und biete den Patienten deutliche Vorteile.

„Mit unserem alterstraumatologischen Konzept verkürzen wir die Zeit nach der Operation, bis mit der Frührehabilitation begonnen werden kann“, sagt Dr. Ludger Dohmann, Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin. „Je länger ein älterer Patient liegt, desto länger dauert es in der Regel, bis er wieder auf die Beine kommt.“ Ziel der Sankt Antonius Klinik ist es, den älteren Menschen nach einem Sturz so schnell wie möglich die Rückkehr in ihr gewohntes häusliches Umfeld zu ermöglichen.


Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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