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13.05.2014 | Tag der offenen Tür:

Viersener nehmen ihr Krankenhaus in Augenschein

- Beim Tag der offenen Tür des AKH Viersen standen die Türen des Neubaus für alle offen. Ärzte und Pflege-Mitarbeiter stellten die neuen Räumlichkeiten vor. Mehr als 1.500 Besucher kamen und waren begeistert.


Viersen – Routiniert benutzt Dr. Karsten Woelke das Ultraschallgerät. Der neugierige Blick des Patienten richtet sich auf den Bildschirm. Ein paar Handgriffe später gibt der Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin und Pneumologie Entwarnung: In der Gallenblase sind keine Gallensteine zu sehen. Alles in Ordnung. Beim Tag der offenen Tür des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) aus Anlass der feierlichen Eröffnung des Neubaus konnten sich die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren prüfen lassen. Und diese Gelegenheit nutzten über 1.500 Menschen ausgiebig. Blutdruck- und Cholesterin-Messungen, Blutzucker-Bestimmung oder ein Lungenfunktionstest: Die Ärzte und Pflege-Mitarbeiter des AKH Viersen untersuchten, erklärten und beantworteten zahlreiche Fragen.

„Für uns war dieser Tag der offenen Tür ein großes Bedürfnis“, sagte AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft. „Wir wollten den Viersenern die Gelegenheit geben, ihr Krankenhaus in Augenschein zu nehmen,“ so Dr. Thomas Axer, der den Bau maßgeblich begleitet hat. Nach jahrelanger Planung und über zwei Jahren Bauzeit ist der Neubau am Hoserkirchweg nun bezugsfertig. Bevor die ersten Abteilungen vom Standort Viersen im Juni einziehen, standen die Türen aber noch einmal für alle offen. In einem der drei neuen OP-Säle wurde demonstriert, wie eine Knieprothese eingesetzt wird. Gleich nebenan zeigten die Mediziner am neuen Linksherzkathetermessplatz ihr Können und die medizinischen Möglichkeiten zur Behandlung von Durchblutungsstörungen des Herzens. „Alles ist jetzt größer, offener und freundlicher gestaltet. Das ist für uns und alle Patienten von großem Vorteil,“ zeigte sich Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie, vom Neubau begeistert.

Dr. Mathias Uhlig, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, führte Schwangere und weitere Interessierte durch die Kreißsäle. Im 3-D-Ultraschall konnten werdende Eltern ihr Baby zum Greifen nah betrachten. Im Blickpunkt stand auch das neue Mutter-Kind-Zentrum. Auf der dazu gehörigen Intensiveinheit simulierten kleine Baby-Puppen in den Brutkästen den Ernstfall. Überall standen AKH-Mitarbeiter bereit, um den Besuchern ihren neuen Arbeitsplatz vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Ausgiebig genutzt wurde der eingerichtete Shuttle Service. In regelmäßigen Abständen brachte der Bus die Dülkener und Süchtelner zur Pforte des AKH Viersen. „Wir sind überwältigt von diesem Ansturm. Trotz des Dauerregens riss der Strom an Menschen, die den Neubau kennen lernen wollten, den ganzen Tag nicht ab. Das zeigt, wie verbunden die Menschen in der Region mit ihrem Krankenhaus sind“, sagte Pflegedienstleiterin Dorothea Böckels.

Neues Zeitalter der medizinischen Versorgung

Vor dem Tag der offenen Tür fand aber noch die Einsegnung des neuen Gebäudes durch die Pfarrer Roland Klugmann und Hans Bretschneider statt. „Es beginnt ein neues Zeitalter der medizinischen Versorgung in diesem Haus“, sagte Fritz Meies, Vorsitzender des Verwaltungsrates zur Begrüßung. Meies betonte in seiner Rede, dass man ein christliches, aber ökumenisches, selbstbestimmtes Krankenhaus bleiben werde und auf keinen Fall ein Konzernkrankenhaus werden wolle. „Mit dieser Kliniklandschaft können wir uns der Konkurrenz im Umfeld stellen“, ergänzte Bürgermeister Günter Thönnessen.

Die Entwicklung des AKH Viersen ist aber längst noch nicht abgeschlossen. Jetzt beginnt die Sanierung des Altbaus. Mitte 2015 werden die AKH-Standorte in Viersen und Dülken am Hoserkirchweg dann miteinander vereint. 31,7 Millionen Euro kostet der Neubau und Umbau insgesamt. 

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