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17.03.2014 | AKH Viersen

Virtuelle Sprechstunde: Gesundheitsexperten gaben Tipps zum Thema Herzinfarkt

Angst vor der Herzkatheter Untersuchung, Risikofaktoren und gesunde Lebensweise: Die Mediziner  bei der Virtuellen Sprechstunde des AKH Viersen mussten viele Fragen beantworten.


Viersen – Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen auf Platz eins der Todesursachen. Jährlich erleiden rund 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt, 170.000 sterben daran. Wie sehr das Thema die Menschen auch in Viersen und der Umgebung beschäftigt, zeigte die Virtuelle Sprechstunde des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH). Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am AKH Viersen, der leitende Oberarzt Dr. Rainer Knur sowie Dr. Philipp Schley von der Kardiopraxis Viersen mussten fast pausenlos Fragen am Telefon oder im Internetchat auf der Homepage des Krankenhauses beantworten.

Erste Hilfe beim Herzinfarkt, Vorbeugung und Rehabilitation, Unterschiede zwischen Männern und Frauen – all das waren Themenkomplexe, die den Teilnehmern der Sprechstunde wichtig waren.

Typische Fragen während der Sprechstunde zum Thema Herzinfarkt:

Ich habe demnächst eine Herzkatheter Untersuchung. Wie gefährlich ist das?

Diese Untersuchung ist in der Regel nicht gefährlich. Die Mediziner im AKH Viersen und in der Kardiopraxis sind alle sehr erfahren und haben das schon mehrere tausend Mal gemacht. Es treten praktisch keine Komplikationen auf. Die Ärzte sprechen während der Untersuchung mit den Patienten und können besonders ängstliche Menschen auf diese Weise gut beruhigen. Im Normalfall ist die Untersuchung nach höchstens einer halben Stunde vorbei.

Gibt es Risikofaktoren für einen Herzinfarkt?

Zu den typischen Risikofaktoren zählen Rauchen, hohes Cholesterin, Bluthochdruck, Diabetes und Vererbung. Im Übrigen werden die Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden immer jünger.

Mein Vater ist 89 Jahre und soll eine künstliche Herzklappe erhalten. Ist eine Operation in diesem Alter noch zu verantworten?

Das Risiko hängt in der Regel vom Zustand des Patienten und den Begleiterkrankungen ab. Man wird ihm nur dazu geraten haben, wenn es wirklich erforderlich ist und wenn gute Chancen bestehen, dass er den Eingriff übersteht. Heute wird bei Patienten in sehr hohem Alter oft ein Herzklappenersatz durch einen kleineren Eingriff über die Leistenarterie oder die Herzspitze empfohlen.

Ich habe gehört, dass Herzinfarkte bei Frauen oft nicht erkannt werden, weil die Anzeichen oft anders seien als bei Männern. Was sind Alarmsignale für Frauen bei einem Herzinfarkt?

Frauen negieren oft die Schmerzen und spüren manchmal nur eine Leistungsschwäche, Luftnot oder Kreislaufprobleme. Dann ist es natürlich schwierig, an die richtige Diagnose zu denken. Manchmal werden die Schmerzen nicht direkt hinter dem Brustbein lokalisiert, wie es ansonsten typisch ist. Es gibt Patientinnen, die haben Schmerzen nur im Arm, im Rücken oder im Hals und realisieren nicht, dass das vom Herzen kommt.

Terminhinweis:

„Herzschwäche – Ursachen und Behandlung“, so lautet das Herzseminar für Patienten, Angehörige und Interessierte am Samstag, 5. April 2014, zwischen 10 und 14 Uhr im Schulungsraum der Krankenpflegeschule des AKH Viersen, Hoserkirchweg 63. Die drei Gesundheitsexperten der AKH Sprechstunde, Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am AKH Viersen, der leitende Oberarzt Dr. Rainer Knur sowie Dr. Philipp Schley von der Kardiopraxis halten Vorträge rund ums Herz. Der Eintritt ist frei.

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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