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24.02.2014 | Dreiband-Billard-Weltmeisterschaft für Nationalteams

Jeder Stoß ist eine Denksportaufgabe

Christoph Goltz aus Nettetal hat in 25 Jahren keine WM verpasst

Viersen – Zum 25. Mal trifft sich im März die Billardwelt in Viersen, um bei der Dreiband-Billard-Weltmeisterschaft für Nationalteams die besten Spieler zu ermitteln. Das Sport-Event in der Festhalle ist damit ein im Sport einzigartiger Dauerbrenner. Die Stadt, das Organisationsteam und die vielen ehrenamtlichen Helfer sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die nun schon ein Vierteljahrhundert lang jedes Jahr die Weltelite des Billardsports für vier Tage in Viersen versammelt. Von Anfang an dabei ist der Nettetaler Christoph Goltz. Für ihn gleicht die WM einem großen Familientreffen.


„Im Laufe der langen Zeit habe ich zu vielen Spielern und deren Familien enge Beziehungen aufgebaut“, berichtet Goltz. Zahlreiche Spieler kommen bereits seit Jahrzehnten nach Viersen. So war der deutsche Spitzenspieler und mehrfache WM-Gewinner Christian Rudolph auch schon bei der ersten WM in Viersen mit dabei. In diesem Jahr unterstützt er das deutsche Team als Ersatzspieler. „Wir kennen uns und freuen uns jedes Jahr auf ein Wiedersehen.“

Natürlich hat sich die Dreiband-Billard-WM in Viersen im Verlauf der Jahre gewandelt. Vor allem wurde sie von Jahr zu Jahr größer: Bis heute haben mehr als dreißig verschiedene Nationen an der Weltmeisterschaft teilgenommen. Bei den ersten drei Weltmeisterschaften waren sechs Teams dabei, später wurden es zwölf und inzwischen starten 18 bis 24 Teams. Doch nicht nur die Zahl der Teilnehmer wuchs stetig, auch die Stimmung unter den Zuschauern veränderte sich: „Am Anfang gab es bei Siegen nur kräftigen Applaus“, erinnert sich Goltz, „inzwischen steht die gesamte Halle.“ Das gilt natürlich besonders, wenn das deutsche Team gewinnt, wie zuletzt 2002. Aber auch die anderen Nationen werden kräftig angefeuert: „Die Stimmung erinnert an ein Fußballstadion, viele Fans sind kostümiert, schwenken Fahnen und pusten in Tröten. Das ist Gänsehautfeeling pur.“

Neben der Stimmung ist auch der Austragungsort der WM, die Viersener Festhalle, einzigartig. Christoph Goltz: „So etwas findet man in Europa kein zweites Mal.“ Das besondere sei der phänomenale Blick von den oberen Rängen direkt auf die Billardtische. „Gleichzeitig sind die Zuschauer sehr nah dran am sportlichen Geschehen.“ Für Christoph Goltz, der für die WM regelmäßig vier Urlaubstage opfert, ist Viersen eine Herzensangelegenheit. Der Hobbyspieler der „Billard Freunde Lobberich“ besitzt von jeder WM ein Plakat mit den Unterschriften der Spieler. „In den ersten Jahren bin ich den Spielern noch hinterher gelaufen, um an ein Autogramm zu kommen, inzwischen kommen sie schon mit ihrem Stift zu mir“, erzählt der Nettetaler. Was macht für ihn die Faszination des Sports aus? „Dreiband-Billard ist wie Mathematik. Jeder Stoß ist eine Denksportaufgabe, das wird niemals langweilig.“



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