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14.01.2014 | Auerbachs Keller Leipzig

Mit rockiger Musik das neue Jahr begrüßen

Zum sechsten Mal gastierte „Faust – Die Rockoper“

Leipzig – Inzwischen ist es schon Tradition: Das neue Jahr wird in Auerbachs Keller Leipzig stets mit starken Stimmen, rockiger Musik, Kunstnebel, Licht- und pyrotechnischen Effekten begrüßt. Bereits zum sechsten Mal gastierte das Musik-Spektakel „Faust - Die Rockoper“ an diesem für Goethe-Liebhaber so prestigeträchtigen Ort. Und auch diesmal kamen wieder rund 1.600 Zuschauer zu den insgesamt acht Vorstellungen. Pächter Bernhard Rothenberger war überwältigt von der positiven Resonanz und der begeisterten Stimmung unter den Zuschauern.


Manchen Zuschauern wird das Gesicht von Gretchen, verkörpert von der Schauspielerin und Sängerin Maria Kempken, bekannt vorgekommen sein. Kein Wunder, denn die 30-Jährige war im vergangenen Jahr fast täglich in der RTL-Serie „Alles Was Zählt“ zu sehen. In Auerbachs Keller steht sie bereits seit 2009 regelmäßig als Gretchen auf der Bühne. Wie ihre Kollegen schätzt auch sie die besondere Atmosphäre des Traditionsgasthauses.

Für die Rockoper wurden Originaltexte aus Goethes Faust mit Neukompositionen bekannter Rocksongs gekonnt vertont. Speziell für die Aufführung in Auerbachs Keller entstand 2009 der Song „Der hölzerne Tisch“ und die Szene des legendären „Fassritts“, die in dieser Art nur in Leipzig zu erleben sind. Neben Augen und Ohren kommt bei dem Event auch der Gaumen nicht zu kurz: Zu jeder Aufführung gab es eigens für das Event kreierte Menüs.

Der Auerbachs Keller in der Mädler-Passage ist die berühmteste Traditionsgaststätte in Leipzig. Bereits 1525 wurde hier an Studenten Wein ausgeschenkt. Seinen Namen erhielt das Lokal von seinem Gründer, dem Mediziner und Universitätsprofessor Heinrich Stromer von Auerbach (Oberpfalz). 1625 ließ sein Urenkel Johann Vetzer den Fassritt Fausts auf zwei Tafeln im Kellergewölbe malen. Diese inspirierten später Johann Wolfgang Goethe zur Faustdichtung und verhalfen der einstigen Studentenkneipe zu Weltruhm. Während der DDR-Zeit war der Auerbachs Keller vorwiegend eine Messegaststätte für westliche Besucher, die in Devisen zahlen mussten. Nach der Wende kam es unter neuem Investor zum Konkurs und zeitweiliger Schließung des Hauses. 1996 wurden die Türen des Kellers für die Leipziger und ihre Gäste wiedereröffnet. Seit dem Bestehen des Auerbachs Keller sind hier schätzungsweise rund 92 Millionen Menschen bewirtet worden. Einer amerikanischen Studie zur Folge rangiert Auerbachs Keller unter den zehn bekanntesten Gaststätten der Welt derzeit auf Rang fünf.

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