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26.11.2013 | AKH Viersen:

24-Stunden Endoskopie garantiert im Notfall sofortige Versorgung

Bei inneren Blutungen kann es auf jede Minute ankommen. Deshalb hält das AKH Viersen jetzt einen endoskopischen Notdienst bereit. Daran sind mehrere  Abteilungen des Krankenhauses beteiligt. Das AKH schließt damit eine Versorgungslücke.


Viersen – Den Patienten im Kreis Viersen steht ab sofort ein 24-Stunden Endoskopie-Rufdienst im Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) zur Verfügung. Damit ist die sofortige endoskopische Versorgung im Notfall rund um die Uhr garantiert. „Die Einführung des 24-Stunden Rufdienstes ist für unser Krankenhaus ein sehr wichtiger Schritt. Damit schließen wir eine Versorgungslücke“, sagt AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft.

„Das Besondere an diesem Rufdienst ist die fachübergreifende Zusammenarbeit der Abteilungen im AKH“, betont Dr. Ulrike Siegers, Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Sowohl ihre Abteilung als auch die Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Pneumologie sowie das Institut für diagnostische und interventionelle Endoskopie gewährleisten, dass im Notfall immer Fachärzte und Pfleger für die Untersuchung bereit stehen. Auch der niedergelassene Facharzt für Innere Medizin, Dr. Christoph Hein aus Niederkrüchten, beteiligt sich an dem Rufdienst. „Wir arbeiten Hand in Hand und in enger Kooperation zusammen und profitieren von den kurzen Dienstwegen“, so Siegers. Für die Patienten sind damit viele Vorteile verbunden, wie Dr. Karsten Woelke, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Pneumologie, erklärt. „Nun ist es möglich, auf akute Beschwerden unverzüglich, Tag und Nacht zu reagieren.“

Schnelle Diagnostik und endoskopische Therapie

Der 24-Stunden Rufdienst besteht nicht nur im Haupthaus am Hoserkirchweg, sondern auch im St. Cornelius-Hospital an der Heesstraße in Dülken. Behandelt werden alle Arten von akuten Blutungen von Speiseröhre, Magen und Dickdarm. Durch die Endoskopie, also die Spiegelung, wird die Ursache einer Blutung diagnostiziert. Diese kann dann endoskopisch gestillt oder gegebenenfalls auch durch einen chirurgischen Eingriff behoben werden. Im Einzelnen können die Blutungen durch Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüre verursacht werden oder durch Einrisse der Speiseröhre oder Speiseröhrenkrampfadern. Außerdem können Gefäßmissbildungen oder blutende Tumore im Notfall gestillt werden.

Da solche Blutungen lebensbedrohlich sein können, reicht es unter Umständen nicht, bis zum nächsten Morgen zu warten. Deshalb ist es so wichtig zu gewährleisten, dass jede akut bedrohliche Krankheit zeitnah und ohne Zeitverzug adäquat behandelt werden kann. Natürlich gilt der Notfalldienst auch für Patienten, die bereits stationär im AKH versorgt werden.

24-Stunden Endoskopie gewährleistet durch

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Pneumologie
  • Institut für diagnostische und interventionelle Endoskopie
  • Niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Dr. Christoph Hein
Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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