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13.11.2013 | AKH Viersen:

Wenn der Kernspintomograph das Auto-Kennzeichen zum Schwingen bringt

Schüler des Werner-Jaeger-Gymnasiums aus Nettetal erlebten im AKH Viersen Physikunterricht der besonderen Art. Mit Experimenten brachte ihnen das Team der Radiologie die Naturwissenschaft näher.


Viersen –
Was ein Computertomograph (CT) so alles kann: Nicht nur Tumore oder Verkalkungen erkennt das Gerät, auch einen in einer Handpuppe versteckten Apfel identifiziert der CT. Teils neugierige, teils erstaunte Blicke erntete das Experiment, ein Auto-Kennzeichen mit Hilfe eines Kernspintomographen zum „Schwingen“ zu bringen. Ja, auch das ist möglich. Bereits zum vierten Mal lud das Institut für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) Schüler des Werner-Jaeger-Gymnasiums aus Nettetal und ihren Physiklehrer Stephan Rees zu  einer besonderen Unterrichtseinheit ein.

„Das ist natürlich auch für uns etwas Besonderes, wenn wir Jugendliche zu Gast haben, denen wir Physik auf unterhaltsame Weise näher bringen können“, sagte Dr. Jürgen Malms, Ärztlicher Direktor des AKH Viersen und Chefarzt des Instituts. Elektromagnetische Wechselwirkung, Rekonstruktionsalgorithmen, Absorbtionsverhalten von Materie: Was Schülern unter normalen Umständen kalte Schauer über den Rücken laufen lässt, wird in der Radiologie begeistert aufgenommen.

Der Kurs „Naturwissenschaften in der Praxis“ wird in Kooperation mit den Stadtwerken Nettetal und dem Nette-Verband angeboten. Das Röntgeninstitut des AKH Viersen widmet sich dabei der Strahlenphysik. „Anhand praktischer Experimente im Computertomographen, am Kernspintomographen oder in der Durchleuchtung lernen die Schüler die Eigenschaften von Röntgenstrahlen und Magnetfeldern kennen“, so Dr. Frank Wenserski, ebenfalls Chefarzt des Instituts. „Vielleicht kommt hier ja der ein oder andere auf den Geschmack und findet später beruflich den Weg in die Radiologie.“ Das „schwingende“ Auto-Kennzeichen verdeutlichte übrigens das Prinzip der Wirbelstrombremse.

Hintergrund - Institut für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie

Als einzige radiologische Krankenhausabteilung versorgt das Institut auch benachbarte Krankenhäuser. So liegt die Verantwortung für die CT-Diagnostik im Nettetaler Krankenhaus und im St. Irmgardis Krankenhaus Süchteln in der radiologischen Abteilung des AKH Viersen. Die breit gefächerte Krankenhausstruktur des AKH und die Kooperationen mit den Nachbar-Kliniken garantieren ein umfangreiches Untersuchungsspektrum.

Ein wachsendes teleradiologisches Netzwerk sichert die Kommunikation zwischen den Krankenhäusern und dem zentralen Röntgeninstitut. Die Vernetzung ist überregional, so dass Untersuchungsdaten auch spezialisierten Fachabteilungen wie der Uniklinik Düsseldorf zur Verfügung gestellt werden können. Auf diese Weise kann entschieden werden, ob ein Patient verlegt werden muss, zum Beispiel in eine neurochirurgische oder gefäßchirurgische Fachabteilung.

Daten, Zahlen, Fakten


- 31 Mitarbeiter, darunter die zwei Chefärzte Dr. Jürgen Malms und Dr. Frank Wenserski

- rund 20.000 radiologische Leistungen pro Jahr (darunter CT-Diagnostik rund 5.800, MRT-Diagnostik rund 3.800 sowie digitalisierte konventionelle

Röntgendiagnostik)

- Ausbildungsstätte für Radiologen (Weiterbildungsbefugnis mit einem Umfang von 48 Monaten gemäß § 38 Absatz 3 des Heilberufsgesetzes)

- stationäre und teilambulante Patientenversorgung

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