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05.11.2013 | Jessen Bau:

Passivhaus ist Vorbild für Wohn- und Lebensqualität

- Klimagerecht, energie-effizient, barrierefrei - an der Eickener Straße/Bröseweg ist ein besonderer Wohnkomplex entstanden: das so genannte Passivhaus, insgesamt drei Mehrfamilienhäuser mit 30 Wohneinheiten für ältere Menschen. Im Gebäude befindet sich auch eine Sozialstation der AWO.


Mönchengladbach – Die Vorfreude steht ihr ins Gesicht geschrieben. In wenigen Tagen zieht Barbara Hollands um. Kisten und Koffer sind schon gepackt, es kann endlich losgehen. Seit über 30 Jahren wohnt die 58-Jährige schon in Eicken, doch dieser Umzug ist für sie etwas Besonderes. Denn ihr neues Zuhause ist eine 52 Quadratmeter große Wohnung im so genannten Passivhaus an der Eickener Straße/Bröseweg. „Die Wohnung ist geil geworden“, sagt sie enthusiastisch. „Ich habe schon jetzt eine Beziehung zu ihr aufgebaut.“

Bei dem Wohnkomplex handelt es sich um insgesamt drei Mehrfamilienhäuser mit 30 Wohneinheiten, davon sind 23 bereits bezugsfertig und vermietet.  Das Passivhaus ist das erste öffentlich geförderte Wohnhaus in Mönchengladbach. Bauherr und Investor der Mehrfamilienhäuser ist die Jessen Baugesellschaft. Das Architekturbüro bdmp Architekten & Stadtplaner BDA aus Mönchengladbach sind die verantwortlichen Architekten des Projektes. Was das Passivhaus aber so besonders macht, ist nicht nur die klimagerechte und energie-effiziente Bauweise oder die behindertengerechten Wohnungen und die sehr gute Infrastruktur. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat hier im Erdgeschoss eine Sozialstation eingerichtet, die in erster Linie für die durchweg älteren Mieter  da ist. Auch das war ein Grund für Barbara Hollands, ins Passivhaus zu ziehen. „Das gibt Sicherheit. Man wird schließlich nicht jünger.“

Die Sozialstation der AWO bietet ein niederschwelliges Angebot, bestehend aus Begegnung, Beratung und Pflege, wobei die Pflege auch von hilfsbedürftigen Menschen im Ortsteil Eicken in Anspruch genommen werden kann. Die Mieter haben zusätzlich die Möglichkeit, sich zum Beispiel vor Behördengängen beraten zu lassen oder bei der AWO an gemeinsamen Veranstaltungen, wie Frühstück, Spielenachmittage oder Nikolausabende teilzunehmen. „Die Mieter bestimmen, was sie nutzen möchten und können selber Anregungen geben“, sagt Rainer Stroepen, Geschäftsbereichsleiter Pflege bei der AWO. „Wir verordnen nichts. Aber wir sind da, wenn Hilfe nötig ist.“

Passivhaus sorgt für erhebliche CO2-Einsparungen

Das Passivhaus weist den Weg in die Zukunft und ist streng dem Klimaschutz verpflichtet. „Die wärmebedingten CO2-Emissionen werden mit dieser Bauweise konsequent reduziert“, sagt der Architekt Tom Bolzen. Das Projekt ist das erste in Mönchengladbach und das zweite in Nordrhein-Westfalen, das als Klimaschutzsiedlung realisiert wurde. Baubeginn war im September vergangenen Jahres. Die drei Mehrfamilienhäuser wurden als ein zusammenhängender Komplex errichtet. Jedes Gebäude weist vier Geschosse auf. Der dritte Wohnkomplex mit sieben frei finanzierten Wohnungen befindet sich noch im Bau. Die 30 Wohneinheiten sind zwischen 40 und 109 Quadratmetern groß.

Alle Technologien, die zur CO2-Einsparung geeignet sind, wurden eingesetzt, so Bolzen. „Wir hatten dadurch die Freiheit, aus einer großen Bandbreite innovativer Gebäudestandards und Versorgungsvarianten auszuwählen.“ So wird zum Beispiel das Regenwasser durch unterirdisch angelegte Zisternen genutzt. Es gibt eine Solar-Anlage auf dem Dach und eine zentrale Wärme- und Warmwasserversorgung mit Gas-Brennwertgerät. Die Fassade des Passivhauses besteht aus einem hochwertigen Wärmedämmverbundsystem. Durch diese und weitere Vorgaben liegt die zulässige CO2-Emission bis zu 60 Prozent unter den Werten, die sich für Referenzgebäude ergeben. Für die Käufer beziehungsweise Mieter der Wohnungen hat das den Vorteil, dass kaum Nebenkosten anfallen.

Über das innovative Energiekonzept hinaus zeichnen sich die drei Mehrfamilienhäuser der Jessen Baugesellschaft durch besondere städtebauliche und soziale Qualitäten aus. Ziele des Projektes sind also nicht nur das klimagerechte Bauen und die Revitalisierung von Brachflächen. Das Bauvorhaben bietet ein attraktives Wohnen für eine gemischte Altersstruktur im Zentrum und gewährleistet eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Dazu tragen ausreichend Stellplätze bei, eine freundliche und großzügige Grünfläche sowie Aufzüge und natürlich die barrierefreien Wohnungen.

Die Jessen Baugesellschaft ist eine der herausragenden Gestalter in Mönchengladbach im Bereich der Bau- und Immobilienwirtschaft. Das Unternehmen ist ein Dienstleister in allen Fragen rund um Immobilien. Spezialisiert ist die Gesellschaft unter anderem auf SB-Warenhäuser, Seniorenwohnungen und Pflegeheime sowie Bürogebäude.

Hintergrund Passivhaus:


Etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland wird für die Raumwärme und Warmwasser-Erzeugung in Gebäuden benötigt. Somit spielt das energie-effiziente Bauen und die energetische Sanierung von Gebäuden im Rahmen der Klimaschutzpolitik eine wichtige Rolle.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung engagiert sich deshalb mit einer eigenen Energie- und Klimaschutzstrategie. Ein Bestandteil ist das Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“. Die Jessen Baugesellschaft hat sich aufgrund der überzeugenden Qualitäten des Passivhauses an der Eickener Straße/Bröseweg erfolgreich bei der NRW-Landesregierung für das Projekt beworben.

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Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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