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31.10.2013 | WFG für den Kreis Viersen:

Niederkrüchten wird ab Juli 2014 Fördergebiet

Ziel ist die Stärkung der Wirtschaftsstruktur – Unterstützung durch Land und Bund

Kreis Viersen – Die Gemeinde Niederkrüchten erhält ab 1. Juli 2014 den Status „Fördergebiet“. Das teilte Garrelt Duin, der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt Landrat Peter Ottmann in einem Schreiben mit. Die Aufnahme als Fördergebiet findet im Rahmen der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe statt, die regionale Wirtschaftsstruktur zu verbessern.

 

Eigentlich ist der Kreis Viersen auf der Grundlage eines Gesamtindikatorenmodells (bestehend aus Arbeitslosenquote, Einkommen, Erwerbstätigenprognose und Infrastruktur) so gut aufgestellt, dass eine Ausweisung als Fördergebiet grundsätzlich nicht in Frage kommt. In dem Schreiben von Garrelt Duin an den Landrat heißt es aber: „Mit der Schließung des Standortes der britischen Armee im Jahr 2016 werden jedoch erhebliche Anforderungen auf die Region zukommen, die die sicherlich nur mit (auch finanzieller) Unterstützung des Bundes und des Landes bewältigt kann. So müssen  die rund 900 Hektar große Brachfläche für Nachfolgenutzungen hergerichtet und Anreize für Unternehmensansiedlungen geschaffen werden. Vor diesem Hintergrund haben sich der Bund und die Länder auf Drängen Nordrhein-Westfalens damit einverstanden erklärt, dass in diesem Ausnahmefall die Gemeinde Niederkrüchten … als D-Fördergebiet ausgewiesen wird. Damit wird dort die Möglichkeit der Förderung von wirtschaftsnahen Infrastrukturvorhaben (zum Beispiel Herrichtung von von Industrie- und Gewerbeflächen, Tourismuseinrichtungen) sowie der Ansiedlung von kleinen und mittleren Unternehmen eröffnet“, so der NRW-Minister.

 

Bei der Frage, welche Vorhaben von Unternehmen gefördert werden können, sollten sich diese mit den Förderspezialisten ihrer Hausbank in Verbindung setzen.

 

Die Bewertung der Strukturschwäche der Regionen erfolgt seit 2007 bundesweit einheitlich. Anhand des Indikatorenmodells wird eine Reihenfolge von der struktur- beziehungsweise wirtschaftsschwächsten bis zur struktur-beziehungsweise wirtschaftsstärksten Region erstellt. Diese Reihenfolge gibt den Ausschlag für das Ausmaß der Förderung je Region. Die Fördergebiete sind in A, C und D unterteilt, wobei A die strukturschwächste Region mit der höchsten Förderung ist. Niederkrüchten wird demnach ab Juli 2014 D-Fördergebiet.

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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