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06.08.2013 | Apotheker Brandenburg:

Hilfe gegen die Mückenplage

Sie sind überall, sie sind lästig und sie stechen: Mücken machen den Menschen im Land Brandenburg sehr zu schaffen. Doch es gibt Möglichkeiten, sich vor den Plagegeistern zu schützen.


Potsdam –
Sehnsüchtig wurde der Sommer erwartet. Endlich Eis essen, grillen und die Sonne genießen. Leider werden diese Freuden immer wieder getrübt: Schuld daran sind unliebsame Gäste wie Mücken, Bienen und Wespen. Gerade Mücken haben sich derzeit im Land Brandenburg zu einer echten Plage entwickelt. Das warme Wetter nach den heftigen Regenfällen hat für eine Massenbrut gesorgt. Doch es gibt Möglichkeiten sich zu schützen, wissen die Apotheker im Land Brandenburg.

„Den besten Schutz vor Mücken bieten so genannte Repellents“, sagt Astrid Markow, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der Landesapothekerkammer Brandenburg. Das sind Wirkstoffe, die auf die Haut oder die Kleidung aufgebracht werden und Insekten abschrecken. „Die Substanzen bewirken, dass der Geruchssensor zum Beispiel von Mücken oder Bremsen nicht mehr funktioniert“, erklärt die Apothekerin. Repellents gibt es in allen möglichen Zubereitungsformen, als Spray, Creme oder Lotion. „Bei kleinen Kindern sollte man aber auf den Einsatz dieser Produkte verzichten, damit nicht die Gefahr besteht, dass die Inhaltsstoffe in die Augen, Schleimhäute oder in die bei kleinen Kindern typischen Abschürfungen geraten.“ Das gilt besonders für Kinder bis drei Monaten, bei denen auf keinen Fall Repellents eingesetzt werden sollten. Für Kinder ab drei Monaten gibt es dann spezielle Produkte. Dennoch sollte man die Repellents bei Kindern nur vorsichtig einsetzen und möglichst nur im Freien auftragen.

Zur Vorbeugung von Mückenstichen empfehlen die Apotheker im Land Brandenburg außerdem den Einsatz von Moskitonetzen über dem Bett, Fliegengitter am Fenster und das Tragen von langärmliger, heller Kleidung. Hilfreich ist es zudem, sich abends zu duschen, denn der Schweiß enthält Duftstoffe, die die Mücken anlocken.

Ganz lassen sich Insektenstiche bei der momentanen Mückenplage aber natürlich nicht verhindern. In der Regel sind solche Mückenstiche harmlos, aber unangenehm. Da Kinder meistens empfindlicher auf Mückenstiche reagieren als Erwachsene, kann man sie nur schwer davon abhalten, den Juckreiz mit Kratzen zu stillen. Dadurch kann es jedoch zu Entzündungen kommen. „Besser ist es, die betroffene Hautstelle mit lindernden Gelen oder Cremes einzureiben“, rät Markow.

Gefährlicher können da schon die Stiche von Wespen oder Bienen sein, vor allem, wenn Menschen allergisch gegen das Gift dieser Tiere sind. „Schätzungsweise jeder fünfte Deutsche reagiert auf den Stich einer Wespe oder Biene mit Juckreiz, Hautausschlag, Atemnot, Zittern, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen oder sogar einem allergischen Schock“, berichtet die Apothekerin. In diesem Fall muss sofort der Notarzt gerufen werden. Bei einer bekannten Allergie auf Insektenstiche ist es ratsam, immer ein Notfallset mit entsprechenden Medikamenten dabei zu haben.

Die Landesapothekerkammer Brandenburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Potsdam. Sie vertritt die beruflichen Interessen der Apotheker. Mitglied der Landesapothekerkammer sind alle Apotheker, die im Land Brandenburg ihren Beruf ausüben oder – falls sie ihren Berufen nicht ausüben – ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Landesapothekerkammer hat derzeit 1.500 Mitglieder. Im Land Brandenburg gibt es 590 Apotheken (inklusive 14 Krankenhausapotheken).

Weitere Tipps zur Vermeidung von Insektenstichen

  • Speisen und Getränke im Freien immer abdecken
  • Speisereste an Kindermündern direkt abwaschen.

  • Kinder nur mit Strohhalmen aus geöffneten Flaschen trinken lassen.

  • Die Kleidung sollte nicht zu weit sein, damit sich die Insekten nicht darin „verfangen“ können.

  • Nicht barfuß laufen, sondern besser Sandalen oder Schuhe tragen. Bestimmte Wespenarten leben am Boden.

  • Ruhe bewahren. Wenn sich die Tiere bedroht fühlen, stechen sie erst recht zu.
Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

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