Menu
17.05.2013 | AKH Viersen Sprechstunde

Experten geben Gesundheitstipps zum Thema Nierensteine

Vor- und Nachsorge, Ernährung – Fragen über Fragen im Chat und am Telefon

Viersen – Sie verursachen Höllenqualen und können auch nach ihrer Entfernung immer wieder kommen: Nierensteine sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Wie sehr das Thema die Menschen beschäftigt, verdeutlichte eine virtuelle Sprechstunde des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH). 


Prof. Johannes Wolff, Chefarzt der Urologie am AKH Viersen, sowie Oberarzt Dr. Ralf Ommeln beantworteten am Telefon und im Internetchat auf der Homepage des AKH Viersen die zahlreichen Fragen der Patienten. Als zusätzlichen Service und um Schwellenängste abzubauen, wird die AKH Sprechstunde sehr gut angenommen.

Das Auftreten von Nierensteinen ist nicht selten. Rund 15 Prozent der Männer und bis zu zehn Prozent der Frauen haben Nierensteine. Dabei handelt es sich um Salzablagerungen, die sich aus Bestandteilen des Urins bilden. Sie entstehen in den Kanälen der Niere, im Nierenbecken und den ableitenden Harnwegen. Aber Nierensteine sind nicht gleich Nierensteine. Am häufigsten bestehen sie aus Ablagerungen von Kalziumsalzen im Urin. Weitere Ablagerungen bestehen zum Beispiel aus Harnsäure, Magnesium-Ammonium-Phosphat oder Zystin.

Die häufigsten Fragen während der Sprechstunde zum Thema Nierensteine:

Sind Nierensteine erblich? Nachdem Großvater, Vater und nun Onkel Nierensteine haben, ist davon auszugehen, dass ich auch welche bekommen?
Es gibt eine Vererblichkeit, die Bildung von Nierensteinen hängt aber auch von der Lebens- und Ernährungsweise ab.

Ein Mann hatte vor einigen Jahren einen Nierenstein, der operativ entfernt wurde. Besteht bei ihm nun erhöhte Gefahr, dass so etwas wieder passiert?
Nierensteine können immer wieder auftreten. Durch eine gute Metaphylaxe (Nachsorge) wird die Wahrscheinlichkeit erneuter Nierenkoliken jedoch deutlich vermindert. Deshalb ist es ratsam, sich regelmäßig urologisch untersuchen zu lassen, um eine erneut Steinbildung zu erkennen.

Gibt es eine Möglichkeit, es gar nicht erst zu Nierensteinen kommen zu lassen?
Viel trinken, viel Bewegung, das sind die besten Formen der Vorsorge. Bei heißem Wetter und damit einhergehendem intensiven Schwitzen wird die Entstehung von Nierensteinen begünstigt. Deshalb ist es wichtig, gerade bei sommerlichen Temperaturen viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.  

Wie stellt der Arzt fest, ob ein Nierenstein vorliegt?
Im Urin lassen sich rote Blutkörperchen nachweisen. Bei der Ultraschalluntersuchung lassen sich Steine ab einer Größe von zwei bis drei Millimeter nachweisen und feststellen, ob eine Harnabflussstörung vorliegt. Ergänzt werden diese Untersuchungen durch eine Röntgenuntersuchung der ableitenden Harnwege und ein Computertomogramm.

Kann man Nierensteine durch eine Diät verkleinern?
Nein, das ist leider nicht möglich. Allerdings begünstigt zu viel Fleisch die Entstehung von Harnsäuresteinen.

Ihr Ansprechpartner.

Kaspar Müller-Bringmann

Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

Telefon +49(0)2166.6282-0

   

Wir sprechen für Sie.

Als externe Pressestelle rücken wir Sie ins rechte Licht der Öffentlichkeit. Wir positionieren Ihre Botschaft dort, wo sie auch gehört wird und reagieren in Ihrem Namen auf Journalistenanfragen. mehr dazu...

Suchen im Medienservice:

Suchen Sie über die Volltextsuche

oder suchen Sie unsere Pressemeldungen mit Hilfe der Tags aus diesem Bereich:

RSS-Feed Medienservice:

Abonnieren Sie doch einfach den Medienservice aus dem Medienbüro als RSS-Feeds:

Top of Page Content
powered by webEdition CMS