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08.04.2013 | Investition in den Klimaschutz

Auerbachs Keller kriegt eins aufs Dach

Fast vier Tonnen schwer und viereinhalb Meter lang ist der Klimablock, der jetzt installiert wird. Damit leistet die Mädler-Passage Leipzig Grundstück GmbH & Co. KG einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Viereinhalb Meter lang, zweieinhalb Meter hoch und fast vier Tonnen schwer: Hinter diesen Maßen verbirgt sich eine Anlage, mit der die Mädler-Passage Leipzig Grundstück GmbH & Co. KG in Zukunft einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz liefern wird. Ein Schwerlasttransport hat jetzt einen so genannten Klimablock geliefert, der auf dem Dach der Mädler-Passage installiert wird. Die Kältemaschine produziert auf umweltfreundliche Weise Kälte für die Klimaanlage.

„Der Aufwand für die Installation ist enorm“, sagt Haustechniker Bennet Koch. „Zunächst benötigte die Mädler-Passage eine Genehmigung der Stadt Leipzig, da wegen der Dimensionen der Anlage die Grimmaische Straße gesperrt und die Buslinie für einen Tag umgeleitet werden musste.“ Einen Tag lang war ein Kran damit beschäftigt, die alte Anlage gegen die neue auszutauschen. Der Klimablock befindet sich zwar jetzt auf dem Dach, die Montage und Inbetriebnahme dauert aber noch einmal etwa zwei Wochen, schließlich erstreckt sich der Klimablock über zwei Dachetagen.

Die Kältemaschine unterstützt das Kreislaufsystem der Klimaanlage. Der große Vorteil gegenüber dem alten Modell: Der neue Klimablock enthält ein ozonunschädliches Kältemittel. Zudem steigt die Energieeffizienz und die Anlage lässt sich besser regeln. Ein Umstand, der vor allem im Sommer zum Tragen kommt. Denn bei großer Hitze und einer Mehrbelastung verfügt die Anlage über genug Reserven – zum Wohle der Gäste und Mitarbeiter des Auerbachs Keller.

Hintergrund neue Klimaschutzverordnung

Ab 1. Januar 2015 ist der Einsatz von Klimaanlagen mit dem Kältemittel R22 verboten. R22 oder auch H-FCKW (teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe). Das „R“ steht für Refrigerant, englisch für Kältemittel. Altanlagen müssen ab diesem Zeitpunkt umgerüstet oder erneuert werden.

Durch das Verbot sollen die Ozonschicht geschützt und CO2-Emissionen minimiert werden.

Auerbachs Keller Leipzig

Der Auerbachs Keller in der Mädler-Passage ist die berühmteste Traditionsgaststätte in Leipzig. Bereits 1525 wurde hier an Studenten Wein ausgeschenkt. Seinen Namen erhielt das Lokal von seinem Gründer, dem Mediziner und Universitätsprofessor Heinrich Stromer von Auerbach (Oberpfalz). 1625 ließ sein Urenkel Johann Vetzer den Fassritt Fausts auf zwei Tafeln im Kellergewölbe malen. Diese inspirierten später Johann Wolfgang Goethe zur Faustdichtung und verhalfen der einstigen Studentenkneipe zu Weltruhm. Während der DDR-Zeit war der Auerbachs Keller vorwiegend eine Messegaststätte für westliche Besucher, die in Devisen zahlen mussten. Nach der Wende kam es unter neuem Investor zum Konkurs und zeitweiliger Schließung des Hauses. 1996 wurden die Türen des Kellers für die Leipziger und ihre Gäste wiedereröffnet. Seit dem Bestehen des Auerbachs Keller sind hier schätzungsweise rund 92 Millionen Menschen bewirtet worden. Einer amerikanischen Studie zur Folge rangiert Auerbachs Keller unter den zehn bekanntesten Gaststätten der Welt derzeit auf Rang fünf.

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Inhaber des Medienbüro Müller-Bringmann und Chefredakteur.

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