Marken-PR
PR ist die bessere Werbung sagen mittlerweile auch die Marketingexperten, die sonst immer nur auf Anzeigen und Werbespots gesetzt haben. Zudem ist sie preiswerter als die teuren Werbeanzeigen.
![]() Kaspar Müller-Bringmann
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Das ist aber nur ein Argument für gute PR – denn gut muss sie sein, ansonsten ist auch das nur eine Eintagsfliege, die in den Redaktionen nicht wahr genommen oder sofort in die Papierkörbe – auch in die elektronischen – befördert wird.
Das neue Zauberwort heißt „Marken-PR“. Marken-PR ist eine Kommunikationsstrategie. Jede Marke – oder man kann auch sagen – jedes Produkt braucht ein positives Image. Zunächst einmal muss das Kommunikationsziel festgelegt werden. Was soll der Kunde, der Verbraucher von meinem Produkt denken? Was unterscheidet mein Produkt von anderen? Steht das Kommunikationsziel, so muss es via Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beharrlich penetriert werden. Allerdings: Es kommt auf die Dosis und auf die Ideen der PR-Fachleute an.
Denn auch einfache PR-Botschaften brauchen ein entsprechendes Transportmittel, aber auch eine ansprechende Verpackung. Und dies kann von Botschaft zu Botschaft variieren. Es ist Aufgabe der PR-Fachleute, diese „Vehikel“ zu bauen. Manchmal ist es sogar notwendig, die Botschaft auf Umwegen zum Adressaten zu bringen. Ein Beispiel: Ein neues Parfum mit Rosenduft soll auf den Markt gebracht werden. Mögliche PR-Idee: Eine Umfrage unter 1000 deutschen Frauen nach ihren liebsten Duftrichtungen bringt das Thema „Parfumduft“ und auch die Duftstoffe der Rose ins Gespräch der Damenwelt. Wenig später berichten die Medien, vom neuen Parfum mit Rosenduft – weil der Duft der Rosenblätter eine der beliebtesten Duftrichtungen der Damen ist. So einfach – oder so schwer – ist es, eine PR-Botschaft zu transportieren.
Kaspar Müller-Bringmann
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