Nervende Anrufe
Da war er wieder - der Anruf, der nervt, der Zeit kostet und doch nichts bringt: Weder für den, der anruft noch für denjenigen, der angerufen wird.
Kaspar Müller-Bringmann schreibt für Sie
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Natürlich haben wir die Einladung erhalten, sie registriert und beiseite gelegt, weil sie – aus welchen Gründen auch immer – für uns und unsere Arbeit nicht relevant war. „Nachhaken“ nennen es die Agenturen und wissen nicht, welchen Bärendienst sie sich mit dieser Art der Kommunikation leisten. Denn durch diese Art des Telefonmarketings baut sich in den Redaktionen ein Negativ-Image des Absenders auf: Schon wieder jemand, der meine kostbare Arbeitszeit unnötig stiehlt, wird in den Köpfen gedacht und schon ist es passiert: das Negativ-Image ist da.
Zumindest in Sachen Redaktionsbesuche wird bereits umgedacht: Pressesprecher und PR-Fachleute meinen, dass Redaktionsbesuche für ihren Kommunikationserfolg unbedeutend sind. Wichtiger seien dagegen Presseinformationen, Fachartikel und die Beantwortung von Journalistenfragen. Das hat der PR-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Mummert Communications jüngst ermittelt.
MüBri
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